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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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Die Verbindung zweier Adj. durch und tritt nurein, wenn das attributive Verhältnis nicht mehr deutlichgefühlt wird, sondern eine mehr appositionelle oder sub-stantivische Verwendung vorliegt: hende han uch betelhet,vletige und unreine 2770, einen boum gar lobelich mitten ufdeme ertrich stehen, creftic unde gros 3573, der reine undder tvise 8305.

§ 3. Gebrauch der Casus.

a. Genetiv. 1. Wiederholt erscheint ein Genet.comparationis: meger der andern 223, ivand er unser sterkertcas 7665, edler aller menschen 4861; vgl. auch Got allergote ho 6351.

2. Der Genet. steht nach dem Pron. waz, das alsonoch substantivische Kraft hat: ivaz jemerliches suses 7580,ivaz schrift 4552, icaz bosheit 6130, vgl. 1120. 3881. 6506.7713. Ebenso wird nicht noch durchaus als Subst.empfunden, namentlich beim Pron. herrscht der alte Ge-brauch noch völlig: ich enhenne uiver nicht 2951, swennesin tvere nicht mer 3896, vgl. 2097. 3031. 3281. 5363, stetsauch tet er sin nicht (nhd. es) 1289. 1829. 3302. DerGenet. steht auch in einem Satz ohne substantivischeNegation: tuen ich nie der dinge dort begienc die sie hangesät 7694.

3. Sehr ausgedehnt ist die Verwendung des Genet.in Fällen, wo das Nhd. die Präposition gebraucht. DerDichter geht z. T. über das im litterarischen Mhd. Ge-wöhnliche hinaus. Es erscheinen

in temporalem Gebrauch: steter vrist 2175. 2849. 3231. 3379,dirre vrist 8109, rechter stunde 2702, sulcher zit 7510, morgens 170,abendis 2041, mit Artikel: des sumeres 786, des ivinteris 227 '4, vgl.4752. 5404.

in modalem Gebrauch: sulcher wis 7954. 8334, keiner wis 3449.7761, irre wise 7867, luter stimme 1586. 4546. 4966. 7986, grozerstimme 7683. 8144, vil gahes mutes 7710, rechter gir 2469, rechter dol7908, schöner vuge 1564.

Das Pron. sulch scheint solche Genet. zu begünstigen: sulchirgeivalt er swimmen beginnet 6182, sulcher macht viirl er irkant 5918,