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Daniel, eine Deutschordensdichtung
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3330, Fersen und der Meden recht 5383, verzemde brot,vleisch, den win 7952, pech, smaltz, die har 8047, unschuläicblut, ouch ein Hb 7831, tvunden, dar zu den cranken 2114.

§ 2. Adjectivum.

1. Das Adj. steht mit besonderer Vorliebe nach demSubst., namentlich im Reim, also eime viende groz 119,den menschen kalt 528 etc. Auffallend oft begegnet auchdas flektierte Adj. in dieser Verwendung, und zwar zeigtdas Adj. fast stets die Endung, die es in seiner Stellungvor dem Subst. hat. Ich gebe einige Reimbelege:

nom. sing, ein snoder sunder des lebens broder 480, der kunicwerde 7929. 8079, disse vroice junge 7492, die sule alle 783.

gen. dat. sing, deme kunge heren 219, dime bette wehen Ikb,miner sulen werden 12C6; bemerkenswert uf erden vesten 6020.

acc. sing, sinen namen heren 2989, sogar den engel sinen 1589,spise siechte 242, die sule werde (wohl = werden mit Übergang in diestarke Flexion, vgl. p. 57) 777.

nom. plur. Juden heiden toube 1098.

dat. plur. dinen handen vreysen 12S7, in wüsten vimen 2159,mit sinen vruchten besten 4028, auch mit dem Possess.: zu gcnadendinen 1399.

Über den Gebrauch des Adj. in Fällen wie sime ge-böte iverde 1231 s. p. 57.

2. Zwei attributive Adj. werden nicht selten ge-braucht. Sie stehen durchaus asyndetisch nebeneinander,und zwar

vor dem Subst.: der suzen milden mait 87, ähnlich 2056. 2296,dem werden heren priestre 2036, mit herten grozen reifen 3608, derreine gute man 5087.

nach dem Subst. in wechselnder Flexion: ein rinc guldin wit4745, ein hunic kreftic mechtic 5911, daz hörn michel groz 6143, sinblut rot fin 8218, tiere wilde zam 3587, die lute aide jungen 5837, dentyercn wilden stamm 1781.

mit Zwischenschub des Subst.: das guldine houbit phin 808, einewic riche veste 849, edler herre ho 5098, von der edlen meide rieh1026, den grozen slangen erin 5145, mit starken stricken grozen 1307.

din kint dasselbe tut (dein Weib und Kind) 2981, ere unde ruef michan 517.