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ob in zene ein geschlossener Laut vorliegt (sehen aus ^e-hini weist Zwierzina a. a. o. p. 311 nach), oder ob eneoffen ist. Das geschlossene vlen (aus vlehen) reimt natür-lich ordnungsgemäß auf versten 7349.
Soweit deckt sich die Technik des Daniel mit dem,was nach Zwierzinas Beobachtungen für gewisse md.Dichter das Normale ist. Aber darüber hinaus erscheinteine Anzahl von Heimen, deren e-Laute etymologischund für gewöhnlich auch lautlich verschiedener Art sind;es reimt
e : £e. here : swcere 6951, : vcere 6481, mere : leere 7027, heren :
creiceren 1197. — her : leer 473, : sündeer 1111, mer : wunnenbeer 2333.
e : e. her : mer 3895, gerte : lerte 725. — Helen : seien 5031. 6787.
Ein Blick lehrt, daß das e fast in allen diesen Fälleneinem r benachbart ist. Soweit hier nicht schon durchdie Vokaldehnung lautliche Modifikationen hervorgerufensind, hat sicher der Einfluß des folgenden r die Vokaleeinander angenähert, ein Einfluß, der sich in weiten Ge-bieten des Md. geltend macht (Zwierzina, a. a. o. p. 281).Mit Ausnahme vielleicht von helen : seien hat man keinenGrund, diese Reime als unrein zu betrachten.
Nicht so glatt gehen die Dinge auf in einer letztenGruppe von Reimen, den Bindungen von e: e. In einerReihe zeigt sich wieder der Einfluß des folgenden r wirk-same : berge : erge 1071. 3035. 6753, werken : Sterken 1989,gersten: hersten 2363. Aber es bleibt ein Rest von e-Reimen verschiedener Qualität, für die sich eine befrie-digende Erklärung nicht geben läßt, nämlich leben : ent-seben 6921, legen : erwegen 4605 (Vermischung mit erwegen ?),: pflegen 4649, vreget: treget 4823 (vreit : treu verbietet dieSilbenzahl), gerelden : scheiden (= scheften) 7759, brechen :rechen (= rechenen) 6251, melden: seiden 7673. In denletzten beiden Fällen steht freilich die Interpretationnicht eindeutig fest.
Von Wörtern, deren e-Laut in seiner Qualität nichtfest ist, reimt leiven: geben 5669, : 'eben 5111. 8087. 8153.8233, : erheben 3831. — er hete: steete 4665 (also ausge-