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In der Verwendung von Suffixsüben im Reimgeht der Dichter weit über das hinaus, was die Praxisdes klassischen mhd. Verses gestattete. Der Gebrauchkurzer Ableitungssilben im Reim fehlt der Ordenslitte-ratur nicht ganz, aber nirgend erscheinen sie in solcherFülle wie im Daniel:
licham : nam 4437, sunder : her 2649, : ger 5675, buzer : ler 3507,lerer : geicer 6789, kerkir : dir 8215, Her : pardir 5753, genedie : anblic435, kumftic : sine 867, unschuldie : stric 2793, sie : algeivaldic 3689,: drizic 4078, kunie: sie 5065. 5445. 5911. 6901. 6957. 7893, : nie7845, : blic 8243, : amblie 8011 (aber tvelchirhandic : sandic 2403),dich : vientlich 5391, velschlich : sieh 7691, gezuenis : gewis 3185, ge-venenis : is 4385, tusunt : stunt 5809.
Der Dichter verwendet sogar in Otfridischer ManierFlexionssilben zur Herstellung stumpfer Reime. Die Fällesind freilich selten, aber bezeichnend für die Verrohung,bis zu der die Verskunst im 14. Jahrh. gelangenkonnte:
gewis : gotis 5093, tercie : andere 5127, uzsetzigen: en (= eum)3175.
Der Gebrauch fremder End- und Flexionssilben imReim zeigt nichts auffallendes:
Juda : da 7779, Moyse : e 5227, Perside : ine 6871, Johannes : des5267, Arystotiles : des 6833, alhi : Apocalipsi 2145, alhi : Cyri 5491,Moysi: hi 6331. 7419, templo : ho 1469, : unvro 6497. 7115, psalmo :also 1773, : ho 4469, Cristum : vrum 4283, Anticristum : drum 6519,JEgiptum : um 6939.
3. Betonung.
In rhythmischer Beziehung zeigen die Werke desOrdens die größten Verschiedenheiten; und so deutlichbei den einzelnen Dichtern die äußere Begrenzung ihrerVerse ist, so schwer ist es, in jedem Denkmal über dieBetonung völlige Klarheit zu gewinnen. Die Probleme,die die silbenzählenden Verse des 16. Jahrh. stellen,kündigen sich hier schon an.
Die metrischen Regeln Heslers und Jeroschins lassenauffallenderweise, so eingehend sie sind, kein Wort über