Druckschrift 
2 (1791)
Seite
562
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562Willen des Lehrers alles zu überlassen. Nichtſelten betrügt man ſich in beider Rückſicht, undwenn man ihm also gleich keine schwere undunauflösbare Feſſeln anlegen, oder ihn hin-dern darf, einer auf Gründen ruhenden bes-fern Ueberzeugung zu folgen; (denn die Zei-ten ändern sich, und mit ihnen erhalten theo-retische und praktische Kenntnisse, gröstentheilszu ihrem wahren Vortheil, eine veränderteGestalt, daher man auch weder einer Schulord-nung noch einem Berufsscheine in allen Stü-cken und auf eine lange Reihe von Jahrenden Stempel der heiligen Unverletzbarkeit aufdrücken sollte,) so ist doch eine gewisse Sum-me von Regeln und Vorschriften, welche dieLehrart, die einzuführenden Schulbücher u.s. w. betreffen, im Ganzen genommen nützlich,und in einzelnen Fällen sogar unentbehrlich.Und hiemit will ich denn von neuem Ab-schiedüber das Erziehungsinstitut in Dessau. Leipz. 1786.8. Nachrichten aus Schnepfenthal für Elternund Erzieher. (V. Salzmann.) 2 Theile, Leipz.1786. 8. Neue Nachricht von der Einrichtungdes Friedrichswerderschen Gymnasiums von Fr.Gedike. Berlin. 1788. 8. u. a. m. A. d. H.