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2 (1791)
Seite
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549sollte. Aber sie zeigen denn doch offenbar,wie wenig man alle Umstände überdenken wür-de, wenn man es wagte, die Schuld derschlechten Verfassung so vieler Schulen einzigund allein auf die Lehrer zu wälzen, oderwohl gar bloß um dieſer ſchlechten Verfaſſungwillen alle Schulen überhaupt zu verdammen.Suchen Sie also nur erst einmal die Hindernis-Wirk-se wegzuräumen, welche die wohlthätigeſamkeit der Schullehrer auch bei ihrem beſtenWillen einschränken bemühen Sie sich nurerſt einmal, die Schulanſtalten zu öffentlichenAnstalten zu erheben, an deren zweckmäßigenEinrichtung dem ganzen Staate gelegen seynmuß, und alsdenn solche Vorkehrungen zutreffen, wodurch die Schullehrer selbst an Er-kenntniß, an Nacheiferungsgeist, an Nah-rungsmitteln und persönlichem Ansehen gewin-nen und dann, mein Herr! wollen wir ru-hig und getrost eine glücklichere Periode in derGeschichte des Schulwesens erwarten.Aber siehe da! Beinahe hätte ich über die-ser Apologie der Schullehrer und ihres Stan-des den andern Punct, der Sie in Verlegen-heit setzt, aus den Augen verloren. Dertheu-M m 3