40Predigtamts ein Zeugniß davon in sein Vater-land zurückzubringen; so glaube ich, daß ernun, ehe er zum Predigtamte befördert würde,dazu angestellt werden könnte, eine gewisse An-zahl von künftigen Schullehrern in seiner Ge-gend entweder auf eigene Kosten derselben,oder, wo möglich, auf öffentliche Kosten *) zuihremDiejenigen unter den künftigen Schullehrern,welche selbst bezahlen könnten, würden sich auchgern dazu bequemen, zumal, da ſie ꝺabei ꝺochviele Kosten ersparten, die auf einem entfernternSeminarium erforderlich gewesen wären. Für die-jenigen aber, die kein eigenes Vermögen, und dochNeigung und Fähigkeit zum Schulamte hätten;müste, wenn kein anderer Fond da wäre, die Sp-node sich verbinden, jährlich eine bestimmte Sum-me zusammen zu legen, weil es doch keinem einzi-gen rechtschaffnen Prediger gleichgültig seyn kann,ob er, im Fall die Schulstelle in seiner Gemeineeine Veränderung erleiden sollte, sie mit einem ge-schickten oder ungeschickten Lehrer wieder besetzt se-hen werde. Oft ist ja sogar der Schullehrer inLandgemeinen der einzige Mann, welcher fähig ist,sich mit dem Prediger auf eine geistvollere Art zuunterhalten. Und auch dieses Vergnügen kann derletztere gewiß nicht zu theuer erkaufen. A. d. H.
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2 (1791)
Seite
540
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