412Kindern auch selbst den Religionsunterricht,unbeschadet seiner ernsten Wichtigkeit, ange-nehm machen könne, und ich bin vollkommenüberzeugt, daß er nach dieser Methode auchnützlicher werden müsse, als er bisher gewe-sen ist. Der Glaube muß lebendig seyn.muß Einfluß auf Gesinnung und Leben haben.Und den kann er nicht haben, wenn man ihmgleichsam ein stilles abgesondertes Plätzchen inder Seele anwies, und ihn nicht mit andernoft rege werdenden Begriffen in Verbindungbrachte. Ueberlegen Sie das einmal mit demHerrn Prediger **! Ich weiß, er ist edel genug, mit Ihnen gemeinschaftliche Sache zumachen. 2c.) Ueber den Gegenstand dieses Briefes können auchfolgende Schriften nachgesehen werden: „Ueber dieErziehung zur Religion, von I. A. Nösselt.1775. 8.“ „Ueber die wirksamsten Mittel, Kdern Religion beizubringen, von C. G. SalzmannLeipzig 1780. 8.“ Auch in der „AnweisungSchulmeister niederer Schulen zur pflichtmäßi-Führung ihres Amts, von J. C. F. Rist (Hamburs1787. 8.) ist der Abschnitt „von dem Unterrichtder Religion“ S. 97 — 333 besonders gut undA. d. H.ausführlich bearbeitet.Dret
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2 (1791)
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412
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