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2 (1791)
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46schon in Gedanken mit Ihren Erfahrungen ge-gen mich zu Felde ziehen wollen; so bitte ich,daß Sie die Waffen vorläufig wieder niederle-gen, und einmal untersuchen, ob Sie sich nichtmit mir in einen gütlichen Vergleich einlassenS###können.So lange die Anzahl von Lehrlingen so großbleibt, wie sie bisher in unsern meisten Schu-len, ungeachtet sie gröstentheils nur von einemeinzelnen Lehrer bedient werden, gewesen ist,und so lange in der häuslichen Erziehung keinedurchgängige Verbesserung getroffen wird, solange werde ichs nicht leugnen, daß die positi-ven Strafmittel in den Schulen oft ganz unent-behrlich sind. Aber so viel werden Sie mirdoch auch zugeben, daß sie überhaupt sehr sel-ten und nur mit äusserster Behutsamkeit ge-braucht werden müssen.Die allgemeine Regel dabei scheint mir die-ſe:Wenn Kinder auf dem Wege der ver-nünftigen Zurechtweiſung nicht gelenkt werdenkönnen, sondern sich gleichsam wie die unver-nünftigen Thiere betragen; so müssen sieauch wie diese behandelt, und durch positiveStrafen zurechtgewiesen werden.5Dar⸗