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231welche mit dem Leben verbunden ist. Sie habenmehr Gutes von ihnen genossen, als sie ihnen je-mals wieder vergelten können. Und daß ihrerzween, sowohl Vater als Mutter, dazu gehö-ren wie weise und gut hat nicht auch das Gotteingerichtet! Zween Menschen können eher eineLast tragen, als ein einziger. Wenn also nunder eine krank oder schwach, oder entfernt ist; sokann doch noch der andere für die Kinder sorgen.Traurig, wenn Kinder ihren Vater oder ihre"Mutter, oder beide schon verloren haben.9.Daß die Kinder vorzügliche Sorgfalt er-fordern, wenn sie gesund bleiben, und gut undeinsichtsvoll werden sollen, ist offenbar. Siesind anfangs noch klein und hülflos, und könnenunmöglich ihre Bedürfnisse selbst befriedigen. InAnsehung ihres schwachen Körpers bedürfen sie so-gar noch mehr Pflege und Wartung, als die Thje-re. Auch werden die letztern durch Instinct zudem hingeleitet, was ihnen nützlich ist, und vondem zurückgehalten, was ihnen schädlich wird;da der Mensch hingegen gröstentheils nur durchErfahrung und Unterricht, und die dadurch ent-wickelte Vernunft das Nützliche vom Schädlichenunterscheiden lernt. Weil also die Kinder in denersten Zeiten nach ihrer Geburt beides noch nichtunter-41