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1 (1790)
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191Dreizehnter Brief.An Herrn Schullehrer A**..Es war wohl nicht anders von Ihnen zu erwar-ten, geliebter Freund! als daß Sie Ihre Schulein Klassen vertheilen würden. Viele Lehrer schei-nen freilich entweder daran nicht zu denken, oderdie Nothwendigkeit davon nicht einzusehen. Sielassen Ihre Lehrlinge alle untereinander sitzen, oderIhre Eintheilungen unter denselben sind doch nurso roh, daß sie im Grunde sehr wenig Werth ha-ben. Von diesen Kollegen aber unterscheiden Siesich auch hier wieder auf eine ruhmvolle Art. Denndaß Sie dazu blos durch den Wink, den ich dar-über in meinem vorigen Briefe an Sie gab *);veranlaßt worden wären, kann ich nicht glauben,Einem Manne, wie Sie, ist die Nothwendigkeitder Klasseneintheilung in jeder Schule von selbsteinleuchtend. Ich will Ihnen indessen doch jetzteinige Grundsätze angeben, die, wie mir deucht,in dieser Rücksicht sehr bemerkenswerth sind. Siemögen hernach selbst untersuchen, in wie fern Siediese*) S. den siebenten Brief. S. 105.