233Schwestern, Brüder, Verwande, und diese allelieben uns, wir lieben sie — welche Freuden hatuns nicht der gute Gott bereitet! Ueberallwählt er gerade die besten Mittel, uns glücklichzu machen. Wenn wir doch auch immer rechtdankbar dafür wären! Wenn wir ihm dochauch dafür immer folgten, und seine weisen Ein-1-richtungen immer zu schätzen wüßten.7. „Die Schrift sagt uns, daß Gott an-fangs nur zween Menschen von verschiedenemGeschlecht, nämlich einen Mann und eine Frau,erschaffen habe. Beide sollten gemeinschaftlich dieFortpflanzung seiner vernünftigen Geschöpfe aufErden befördern. Wirklich scheint diese Aussageder Schrift auch von Vernunft und Erfahrungbestätigt zu werden. Wir haben Eltern, Großel-tern, Urgroßeltern u. s. w., und wenn wir soimmer höher rechnen — müssen wir dann nichtendlich auf ein Paar stoßen, welches das erste ge-wesen, und unmittelbar von Gott erschaffen wor-den ist? Und ist nicht also auch dadurch schonwieder die allgemeine Liebe der Menschen unterein-ander vergrößert worden? Sind sie nicht alle7¼gewissermaßen Brüder und Schwestern:8. „Die Kinder haben ihren Eltern nächstGott das Leben und jede Freude zu verdanken,welche
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1 (1790)
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