den verschiedensten Fähigkeiten, und dem verschie-densten Maaße schon gesammelter Kenntnisse zu-sammenkommen? Sie können unmöglich alleauf gleichen Fuß behandelt werden. Dies würdedie höchste Thorheit seyn. Auch erfordert es un-gemein viel Kunst, zumal den kleinern Kindernein ihnen angemessenes Geschäft anzuweisen, wo-mit sie auch ohne die bestimmte Aufsicht und Mit-wirkung des Lehrers zu Stande kommen können.Bei den größern und fähigern hat dieses wenigerSchwierigkeit, und daher können diese auch leich-ter in solchen Stunden beschäftigt werden, woder Lehrer sich zunächst mit der Unterweisung derkleinern und unfähigern befaßt. Aber da, wonoch sogar die Vorkenntnisse zum Lesen, Schrei-ben, Rechnen fehlen, ist auch noch bestimm-te Aufsicht und Mitwirkung unentbehrlich. Undwenn man also auch nicht einmal daran denkt,daß die Kinder ausser der Schule die meisten Er-fahrungsbegriffe sammeln müssen, die sie in derSchule nicht sammeln, aber doch auch nicht ent-behren können, und daß körperliche Arbeit undBewegung, welche ſich nun doch einmal mit un-sern bisherigen Schuleinrichtungen nicht vertra-gen, die für das lernende Kind besonders nöthigeGesundheit stärken; so ist doch schon aus jenenange-N
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1 (1790)
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