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163Also schon in dieser Rücksicht allein ist HerrnTrapps Vorſchlag, daß man in jeder Wiſſen-schaft gewisse Ziele festsetzen möchte, welche derZögling in einer bestimmten Zeit erreichen kann,durchaus befolgungswürdig. Diese Ziele, sagter, müsten nach kürzern oder längern Zwischen-räumen gesteckt werden, je nachdem die Jugendkleiner oder größer ist; bei der ganz kleinen aberdürfe man wohl nicht über eine Woche hinaus-gehn. Den ſchlechtern Köpfen koͤnnte man mehrZeit zur Erreichung derselben lassen, den bessernKöpfen noch Nebenarbeiten geben, und so, wieman beim Gehen sich eine Meile in Viertel= oderAchtelmeilen abzutheilen pflege, um ihre Längeweniger zu fühlen; eben so müste man deshalbauch alle Gegenstände des Unterrichts in ihre Be-standtheile zerlegen, und dann einem jeden dieserTheile die nöthige Zeit zumeſſen, um die Jugendnicht zu ermüden, sondern ihren Fleiß immer re-ge zu erhalten.L2Da-Revision des Schul= und Erziehungswesens. DieEinwürfe dagegen im 3ten Stück der Cramer'schenNebenarbeiten zur theologischen Litteratur 2c. (Dresd.u. Leipz. 1788, 8.) lassen sich leicht beantworten,und treffen im Grunde die Campischen Ideen nicht.A. d. H.