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147Lehrer kein Freund von steifem Zwange ist, daßer sie nicht gar zu sehr einzuschränken, ihr Ver-gnügen ihnen nicht ganz zu rauben sucht, daß ervielmehr nur dann sich dazu genöthigt findet,wenn sie ihre Freiheit auf irgend eine Art miß-brauchen. Sie lernen ihn also auch deswegenmehr liebgewinnen, und er selbst hat noch denVortheil, daß er bei dieser Gelegenheit ihrenCharacter ganz unbemerkt beobachten, undnachher, wie wenns von ungefähr geschähe, fürdieſes oder jenes Kind einige paſſende Regeln undErmahnungen in seinen Unterricht mit einfliessenlassen kann. Und wenn nun dies sogar noth-wendig ist sollt' es dann rathsam seyn; dieKinder täglich acht Stunden in der Schuleschwitzen zu lassen? Sollten nicht vielmehrschon fünf Stunden vollkommen hinreichend dazuseyn?Aber, sagen Sie, es ist mir zu lästig,selbst die Aufsicht über meine Kinder zu haben.Meine Geschäfte leiden das auch nicht einmal.Sv 7 Sie gehören also auch wohl unter diegroße Zahl der pflichtvergessenen Väter, die ihreBequemlichkeit zu sehr lieben, als daß sie zur Er-ziehung ihrer Kinder gehörig mitwirken sollten?K 2Denn