110übergeführt, und ihn dann daran gewöhnt, dieletztern immer wieder in ihre Bestandtheile aufzu-lösen; so würden nicht nur die Fortschritte seinerErkenntniß befördert worden seyn, sondern erwürde auch den Lachern nicht so viel zugetrauthaben.Ich will Ihnen also hier gleich einige practi-ſche Kunſtgriffe anzeigen, wodurch Sie die Kinderzum Nachdenken über Wörter und Begriffe leitenkönnen.1) Machen Sie, insbesondere mit kleinern Kin-dern, den Anfang, ihnen irgend einen natür-lichen Gegenstand anzugeben, dessen Aehnlich-keit und Verschiedenheit von einem andern na-türlichen Gegenstande sie aufsuchen sollen. Z.B. Ein Tisch und ein Stuhl — worin ist bei-des sich ähnlich? Worin ist beides von einan-der unterschieden? — Doch — ich bin davonüberzeugt, Sie werden diesen Regeln gernselbst nachdenken, und es wird Ihnen daherauch leicht seyn, mehrere Beispiele selbst hinzu-zusetzen. So viel aber will ich noch sagen /daß auf diese Weise die Begriffe klare Begriff-werden, wenn man nicht mehr in Gefahr ist /sie mit andern Begriffen zu verwechseln.
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1 (1790)
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