80darauf sehen, daß diese Art des Unterrichts nichtgemißbraucht würde. Es dürfen der Bilder nichtgar zu viele seyn, und dieser Unterricht darfnicht unaufhörlich anhalten, weil sonst nichtnur die Reize desselben verloren gehen, sondernauch die Kinder gegen wirkliche Gegenständegleichgültiger werden dürften, als sie werden sol-len. Wo eine Sache ohnehin klar ist, da bedarfskeiner Bilder, und wo man einen Gegenstandnatürlich vorzeigen kann, da ist die Kunst über-flüßig, zumal, da das Bild uns den Gegenstanddoch nur von einer Seite zeigt *). Noch wenigeraberwenigstens das Basedowische Elementarwerk (1Bände. Leipz. 1785. 8.) besitzen. Es sind dazu zweLieferungen von Kupfertafeln herausgekommen, diein „C. H. Wolkers Beschreibung der zum Basedowi-schen Elementarwerk gehörigen Kupfertafeln“ (Leips-1787. 2 Theile. 8.) erläutert worden sind. — Die„Bilderakademie für die Jugend“ (von J. S. Stoy-Nürnberg. 1780 2c. 8.) enthält zu viel Unnützes undUebelgeordnetes, ob sie gleich die Empfehlung desHrn. Seilers für sich hat.Aus diesem Grunde hat man zugleich den Schuleneine Sammlung von Naturalien, oder von Modellengewünscht. Sehr gut! Aber — ach, daß wir so vie-les — nur wünschen dürfen!A. d. H.
Druckschrift
1 (1790)
Seite
80
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten