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60dem Sie etwas befehlen oder verbieten, ganzfreundlich lächeln sollen. Denn sie würden glo-dann glauben, Sie scherzten nur. Aber Sitdürfen doch auch die fürchterlichen Geberden einnes Orbils nicht usurpiren. Denn in dem FalleJetzt ist er in der Hitzewürden sie oft denken:wenn sich diese wieder abgekühlt hat, wird er ge-wiß ganz anderes Sinnes.Es ist Kunst, hierin das Mittel zu treffenAber der Erfolg dieser Kunst ist von unglaublichemNutzen. Haben Sie diese gelernt; so werden si-cher Ihre Lehrlinge Ihnen auch selbst da gehorchen,wo der Gehorsam ihnen beschwerlich und unange-nehm wird; wo er ihnen Mühe und Selbstüberwindung kostet. Sie haben ihnen vielleicht nochsievor wenigen Augenblicken gesagt, warumdieses thun, oder jenes unterlassen sollten; undnun wechseln Sie einmal ab, geben ihnen denGrund davon einmal nicht an. Mit ernsteraber nicht mürrischer Miene sagen Sie: Thutdas! Laßt das! und sie thun es, und lasen's: denn sie sind nicht nur von der Güte IhretAbsichten vollkommen überzeugt, sondern habenauch*) Die Mittelstraße ist, deucht mir, eben jenes BestreA. d. H.ben, sich in Ansehen zu setzen.