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1 (1790)
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61auch Zutrauen zu Ihrer Einsicht und Geschicklich-keit. Beides aber muß nothwendiger Weise inihnen miteinander verbunden seyn, und Sie selbstmüssen es sich zur heiligsten Pflicht machen, allesMögliche dazu beizutragen. Jene Ueberzeugungund dieses Zutrauen hat unwiderstehliche Gewalt.Und wozu also nun widernatürliche Stren-ge? Drücken Sie doch den Geist Ihrer Zöglingenicht nieder, da er zum Emporstreben bestimmtiſt, und Ihr Amt es erfordert, dieſes Emporſtre-ben ihnen zu erleichtern, und ihnen die Ziele zuzeigen, wohin sie streben sollen! Lassen Siedoch der Tyrannei nicht den Zügel schiessen, wenndie Menſchlichkeit Ihnen Geſetze vorſchreibt, derensorgfältige Beobachtung Sie nicht nur Ihren Zweckmit mehrerer Sicherheit erreichen läßt, sondernSie auch zur Hoffnung noch anderer Vortheile be-rechtigt! Sagen Sie es den Kindern, die manIhnen zur Unterweiſung anvertraut hat, daß Sieſich entſchloſſen haͤtten, ſie einmal auf eine ganzandere Weise zu behandeln, und nur im äusser-sten Nothfalle gewaltthätige Mittel zu ihrer Bes-ſerung zu gebrauchen! Sie werden jetzt ohnehinschon so weit gekommen seyn, daß einer Ihrerernsthaften Blicke ihnen schon Strafe verkündet.Lassen