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64 Von großem Interesse wären natürlich Nachrichten über weitereBeziehungen Dürers zu Pfeffinger nach 1508. Hierfür kann ich einstweilennur auf einen. Dürer nicht mit Sicherheit zuzuschreibenden Holzschnitteines Wappens Degenhart Pfeffingers ohne Jahreszahl und Mo-nogramm hinweisen. Hellers Dürerwerk führt ihn unter Nr. 2137 mit denWorten an: «Wapen Degenhart Pfeffingers. Nach einem alten, handschrift-lichen Verzeichnisse». Passavant (Peintre graveur, III, S. 220) beschreibtin seinem tCatalogue des gravures sur bois attribuees faussement ä Dürer»«Armoires de Degenhart Pfeffinger . . . En dehors de la bordure l'ins-cription Degenhart Pfeffinger Erbmarschalc in Nidern Bayrn, etc. Sansmonogramme. Collection de Gotha.»
Ein anderes Exemplar besitzt dms Britische Museum und ist in dessen«Catalogue of early German and Flemish woodeuts» (Campbell DodgsonVol. II, 1911) aufgeführt. Den Hinweis auf letzteres verdanke ich derFreundlichkeit des Direktoriums der staatl. Kunstsammlungen in Weimar.
Nach Passavants Beschreibung muß die Entstehung des Holzschnittesnach 1511 fallen. Denn erst in diesem Jahre erhielt Pfeffinger durch Gnaden-brief Kaiser Maximilians vom 8. Anril <mt. \w« ------
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