560 Allgemeines.
alten llolzstöcken und Kupfer platten, welch erstcre un-bedingt mit in eine Sammlung aufgenommen gehören;sie haben nur geringeren Altertumswert oder sind wegenAbnützung der Platte weniger scharf im Abdruck.
Was die Aufbcivahrung der Exlibris anbelangt, sogiebt es verschiedene Arten, die je nach Belieben desBesitzers modificiert werden können; die hauptsäch-lichsten Arten sind:
a. Auf weissen Kartons von c. 31 cm Länge und23 '/g cm Breite; seltenere und schöne Blätter, bessererWirkung halber allein auf einer Seite, minder gute oderkleinere zu 4, 6 und 9 .Stück; diese Kartons, perioden-weise vereinigt, auf einer dickeren Pappunterlage mit2 Bändern, die sich oben über dem Pack verschnürenlassen, oder diese Kartonspakete in besonderen Papp-schachteln, die sie besser vor Staub schützen.
b. Stets nur je ein Exlibris auf dünnerem Karton-papier in einer Oktavgrösse von c. 20 cm Länge und 14 cmBreite, in der Zahl von 100 oder 200 Blättern in Käst-chen, die äusserlich einem geschlossenen Buche gleichen.
c. wie bei 6., nur in oben offenen Pappschachteln.Die Befestigung geschieht bei dickerem Papier mitCharnieren aus Briefmarkenrändern, bei dünnerem Papier,das leicht durchschlägt, mit sogen. Transparentpapier(»papier gomme«); bei grossen Blättern an den 2 oberenEcken, bei kleineren oben in der Mitte oder auch aneinem der Seitenränder.
Zwei Dinge, vor denen sich jeder Sammler hütenmuss, sind: Vollständiges Aufkleben der Blätter, sowieVereinigung derselben in gebundenen Alben; bei ersteremkann man nie umgruppieren oder ein später erhaltenesbesseres Blatt gegen ein gleiches schlechteres von früher