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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
561
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Anlage von Exlibris-Sammlungen. cQ\

umtauschen; bei letzteren ist ein Erweitern von Gruppenunmöglich.

In die Mitte unter die Blätter schreibe man mitBleistift, soweit sie bekannt sind, Vornamen, Zunamen,Stand, Wohnort des Exlibrisbesitzers, Vornamen, Zu-namen, Wohnort des Zeichners oder Stechers und genaueoder annähernd bestimmte Jahrszahl; unter die eine Eckeden allenfalls gezahlten Preis, unter die andere deneventuellen Hinweis auf das Vorkommen des Blatts inder Litteratur, oder, wenn die Blätter numeriert sind,deren Nummer.

Ein geschriebener alphabetischer Katalog ist, beson-dersbei grösseren Sammlungen, empfehlenswert; man findetdann zu suchende oder zu vergleichende Blätter z. B. bei(Werten, Anfragen etc. schneller; Name und No. der Abtei-lung, des Packs, vielleicht noch Karton-No., genügen hier.

Ein ernsthafter Exlibris-Sammler wird sich auchstets die oft so nötige, schon recht reichhaltige und bisjetzt vorwiegend sehr interessante Exlibris-Litteraturdes In- und Auslands als Fachbibliothek neben seinerSammlung anschaffen.

3. DEUTSCHE EXLIBRIS-GESELLSCHAFT UNDZEITSCHRIFT.

Beide wurden im Mai 1891 von Geheimerat FriedrichWarnecke zu Berlin begründet; die Gesellschaft hatteim zweiten Jahre 61 Mitglieder. Die Zeitschrift er-scheint vierteljährlich, ist reich illustriert und enthältnamentlich prachtvolle und getreue Faksimile-Repro-duktionen alter bemalter und schwarzer Holzschnitte,

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