Anlage von Exlibris Sammlungen. ^ ^g
lichkeit, da alte und neue, schöne und unschöne Blätterdurcheinander kommen und die Gegensätze zu grosssind; die chronologisch-stilistische dagegen erlaubt dieZusammenstellung gleichgcarteter und gleichzeitiger Kx-libris und bietet dem Beschauer, dem Studierenden undLernenden eine vortreffliche stilistische Uebersicht sowiehöheren künstlerischen Genuss; ein Beispiel einer solchenin 12 Jahren bewährten Anordnung nach zeitlichen undanderen Gruppen bietet die oben Seite 554 gegebeneZahleneinteilung über die Sammlung des Verfassers.Stimmt auch die Dauer der Stilperioden nicht genau mitdem Jahrhundert-Anfang und Ende überein, so reprä-sentiert diese Einteilung doch im allgemeinen die Epoche,und eine solche Begrenzung ist zur besseren Auffindunggesuchter Blätter sehr praktisch. Hervorgehoben sei,(lass In- und Ausland unbedingt zu trennen sind, ebensomindestens ältere und moderne Blätter.
Bis jetzt wenig beachtet, aber durchaus empfehlens-wert ist das Sammeln von Exlibris - Reproduktionen,namentlich älterer Blätter; denn in Fällen, in denenz. B. Unica oder ganz seltene Exlibris reproduciert sind,müssen viele auf die alten Originale verzichten, undwohl jode grössere Sammlung hat einige Unica, die inkeiner anderen vorkommen. Es ist immer erfreulich,wenn man dann wenigstens die oft bemerkenswerte oderschöne Komposition durch solch eine Kopie in der Samm-lung vertreten hat. Natürlich darf man Reproduktionen,um den Gesammteindruck nicht zu stören, nicht mittenunter Originale einreihen; man fügt sie am besten ineiner Sonderabteilung oder am Schlüsse einer Zeit-gruppe ein. Das eben hier Gesagte gilt auch sinn-entsprechend für Ncuabdrüclcc von erhalten gebliebenen,