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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
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IV. KAIMTF.L.

GRÖSSEN DER EXLIBRIS.

ie Grössenverhältnisse der einzelnen Blättersind sehr verschieden; sie richten sieh nachdem Format der Bücher, für die sie bestimmtwaren oder sind. In der ersten Zeit nachErfindung der Buchdruckerkunst, in der auch die Foliantenoft von stattlicher Grösse waren, gab es auch dem-entsprechend grosse Exlibris; die Bückerformate, dienach der Zahl der Blätter benannt sind, welche einBogen ergiebt, sind folgende: Grossfolio und Folio,Quart, Oktav, Duodez, Sedez; d. h. (Irossl'olio ergiebthei einem Buche i Blatt 2 Seilen, Folio: 2 Blätter= 4 Seiten, Quart: 4 8, Oktav: 8 [6, Duodez:12 = 24, Sedez: 16 = 32; man kann diese Benennungenauch auf die Exlibrisgrössen anwenden.

Wahrscheinlich sind die grössten bekannten Blätter,ausgenommen das unter l>. nachbenannte ( ball>reine.rsche,das ausdrücklich mit »Exlibris« bezeichnet ist, nichtimmer besonders als Bibliothek/eichen bestellt, sondernals Prunk-Wappen; doch hat man sie in seltenen Fällenbei einem oder dem anderen Riesenfolianten als Exlibrismitbenutzt.