V. KAPITEL.
VERSCHIEDENHEITEN, VARIETÄTEN.
A. ORÖSSENVARIETÄTEN.
ollte ein Besitzer für seine Bücher nicht eingleiches Exlibris verwenden, so Hess er sichfür verschiedene Hauptformate auch ver-schiedene Grössen anfertigen. Zunächst be-trachten wir die mit dem gleichen, auf allen wieder-kehrenden Zeichnungsmotiv, In der älteren, man möchtesagen: Vorphotographischen Zeit ist es entschieden merk-würdig, wenn der Besitzer sich eine Darstellung drei-oder viermal ganz gleichmässig, nur immer wieder klei-ner, anfertigen Hess; denn die Arbeit wäre fast dieselbegewesen, wenn der Holzsi Imeider oder Siecher ein Motivviermal oder deren vier verschiedene geschnitten odergestochen hätte. Die Gründe für Beibehaltung einerZeichnung in früherer Zeit waren einerseits der konser-vative Sinn unserer Altvordern, andrerseits, dass dem Be-steller entweder die eine Zeichnung so gut gefiel, dasser keine andere mehr wünschte oder dass er für ver-schiedene Ausführungen nicht genug verschiedene Zeich-ner oder nicht genügend Geld für drei oder vier neue