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Auge verloren; man legte auf Kleinigkeiten Wert undmachte dabei in den alten, einfachen Hauptregeln Fehlerüber Fehler. Die Forschungsergebnisse der eben ge-nannten Heraldiker vor 1870 waren aber noch zu wenigin die Allgemeinheit gedrungen, und erst nach 1871wurde es besser, als fachmännisch gebildete Heraldikermusterreiche Lehrbücher herausgaben, und damit dieheraldische Hilfswissenschaft einerseits, wie die heral-dische Kunst andererseits wieder zu Ehren kamen undin immer weitere Kreise drangen. Professor Ad. M.Hildebrandt-Merlin gab 1872 sein «Heraldisches Muster-buch« mit 48 Tafeln und Geheimer Rat Friedrich War-necke-Berlin 1880 sein «Heraldisches /landbuch« mitZeichnungen des Professors Emil Doeßler d. J.-Berlin,34 Tafeln, heraus, welch beide Werke schon eine ganzeReihe von Auflagen erlebten und am meisten zur Wieder-verbreitung guter Heraldik beitrugen. Ferner zu nennensind noch die treffliche kleine » WappenfibeU von Pro-fessor Ad. M. Hildcbrandt-lierlm, 1887, zahlreiche heral-disch-sphragistische Schriften von Gustav A. Seyler-Berlin, insbesondere dessen hervorragende »Geschichteder Heraldik«, sowie seine Fortsetzung von »Sicb-machers Wappenbuch« etc., und die »Heraldische Ter-minologie« bezw. die »Grundsätze der Wappenkunst«von Maximilian Gritzner-Berlin, 1878 und 1889. Ausder neusten Zeit: Hugo G. Ströhl-Mödling- Wien,»Heraldischer Atlas«, 1899, ein überaus reichhaltigausgestattetes und viele farbige Tafeln enthaltendesWerk.
Dass man neben den prächtigsten Wappenzeich-nungen der Jetztzeit noch immer auch schlecht und un-richtig ausgeführte Wappen antrifft, ist einleuchtend,