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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
387
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Neuzeit, 18711900. 379

wenn man die riesige Anzahl derer bedenkt, die über-haupt heutzutage in Farbe und Tusche arbeiten; siehtman ja auch ebensowohl schlecht gezeichnete Land-schaften, Porträts etc.

a. Die hervorragendsten Zeichner gänzlich oder in derHauptsache heraldischer Bibliothekzeichen:

an. Berufskünstler:

Deutsches Reich:

Berlin: Professor Adolf M. Hildebrandt: Er ist der-jenige deutsche Exlibris-Zeichner, der die meistenExlibris, teils in Federzeichnung, teils in farbigerDarstellung ausgeführt hat; anfangs ausschliesslichheraldisch, mit ornamentalen Umrahmungen, injüngster Zeit auch mit modernen Motiven, die manch-mal den Schildbildern entnommen sind, z. B. Pflanzenund Blumen, zur Ausschmückung der sonst heral-dischen Blätter. Bewundernswert ist die Mannig-faltigkeit in der Darstellung; keines seiner 140 Ex-libris gleicht dem anderen, und in heraldischer Be-ziehungsind sie, sozusagen, unanfechtbar. Als Heispielist hier (S. 380) das Exlibris des deutschen Exlibris-Vereins, Berlin, mit den 3 Künstlerschildlein undBüchern, abgebildet; ein zweites vgl. im II. Teil 8.Besonders gut sind seine Exlibris der Luther-bibliothek der Wartburg, Regierungsrat Hubert Frei-herr von Gumppenberg, Würzburg, RittmeisterEmmo Freiherr Grote, Neustrelitz, 3 fürstlich Stol-berg- Wernigerode'sche, 2 Gustav A. Seyler, GeheimerRat, Berlin, Archiv des fürstlichen Hauses Leiningen,Amorbach, Chs. Howard Viscount Morpeth etc.;