37^ • Allgemeines.
Exlibris-Monographien und -Artikel können unten imIII. Teil 5 »Deutsche Exlibris-Litteratur« nachgesehenwerden.
Die Einteilung und gesonderte Betrachtung der Ex-libris der Neuzeit seit 1871, an deren Ausführung sichjetzt wiederum Künstler ersten Ranges gleich einemDürer*), sowie sonstige bekannte Vertreter der Malerei,des Kunsthandwerks, Lehrer wie Schüler und Dilettantenbeteiligen, könnte nach verschiedenen Gesichtspunktenerfolgen, so nach Techniken, Manieren, Schulen u. s. w.,doch ergiebt sich die einfachste Einteilung im Anschlussan die früheren Kapitel aus den beiden Exlibris-Haupt-arten, A. den reinheraldischen, nur mit Wappen, undB. den in der Hauptsache nichtheraldischen mit ihrenallerlei Arten der Darstellung; anzugliedern bleiben dannnur noch kurz C. die rein typographischen Exlibris.
A. REINHERALDISCHE EXLIBRIS, NUR MITWAPPEN.
Wie es vor 400 Jahren in Deutschland bereits all-gemeiner Brauch war, und wie man dies heute auch inEngland und Frankreich reichlich antrifft, bildet dasFamilien- oder Personalwappen auch in Deutschlandund Oesterreich jetzt noch den entweder einzigen oderwenigstens hauptsächlichsten Schmuck des Exlibris, einBrauch, der seine volle Berechtigung hat; denn nichts
*) Leider fehlen noch in der Reihe der Kxlihris-K Unstier Kory-phäen wie Menzel, Lenhach, Stuck etc.