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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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383
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Neuzeit, 18711000. 375

Exlibris francais«, 1874 11/75, hierauf J. Leicester Warren(Lord de Tabley), mit seinem nicht minder hervorragendenWerke »A guide to the study of bookplates (Exlibris)«,London, 1880, das auch eine ganze Reihe deutscher Ex-libris bespricht. Hierauf folgt der Elsässer Geschichts-forscher, Dichter, Professor und OberstadtbibliothekarAugust Stocher, Mülhausen i. Eis., 1881, dessen »Petiterevue d'Exlibris alsaciens« elsässer Bibliothekzeichen ausder altdeutschen, französischen und neudeutschen Zeitbespricht, und Arthur Benott, Berthelmingen in Deutsch-Lothringen, der die 2 Exlibris des elsässischen, badischenund französischen Geschichtsschreibers Johann DanielSchöpflin, Strassburg, behandelt; Paris, 1883.

Zeitlich schliesst sich nun der erste grössere deutscheExlibris-Artikel der Neuzeit an, den der bayrischeReichsherold Gottfried von Böhm in der »Zeitschrift desMünchner Altertumsvereins«, 1887, Heft 24, schriebund damit bahnbrechend für die vielen folgenden deut-schen Exlibrispublikationen wirkte.

1889 verfasste hierauf C. M. Carlander in Stock-holm ein Buch über schwedische Exlibris, und 1890 er-schien das erste grössere deutsche Exlibris-Werk ausder Feder des Geheimen Rats Friedrich Warnecke, Berlin,das ausser einer Einführung in das Exlibris-Thema eineListe von 2566 Exlibris enthielt, in der wegen der deutschklingenden Namen ausser österreichischen Exlibris einigeelsässer Exlibris aus der französischen Zeit, sowie einigeschweizer, holländer und schwedische enthalten sind;heute, 10 Jahre nach Erscheinen dieses Buches, sindbereits an 4500 alte und c. 5800 neue deutsche undösterreichische Exlibris bekannt!

Die nun rasch sich folgenden zahlreichen deutschen