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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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l8. Jahrhundert. 285

gebildet und besser als dieses ausgeführt. DieseDurchsieht durch Saal und Loggia findet sich, nichtsigniert, ganz ähnlich noch einmal beim ExlibrisDr. jur. Johann Daniel (von) Olenschlager, Advokat,kursächsischer und kgl. polnischer Rat, kaiserlicherwirklicher Rat, Schöffe von Frankfurt a. M. undPublicist, Frankfurt a. M., c. 1730, dürfte aber beigleicher Manier und bleichem Motiv auch von PeterFehr sein.

Von »H. O. und B. A. Coentgeff-, Mainz, rührt dasExlibris Johann Philipp Burggrave, Arzt, Frank-furt a. M., erstes Drittel des 18. Jahrhunderts, her;gewölbte Hibliothekhalle mit Bildern, Statuen undI'orträtmedaillons; in der Umrahmung haben dievorgenannten I'. Fehrschen Blätter starke Ver-vvandtschaft mit diesem Coentgonschen Stiche.

Johann Martin Bernigeroth, Leipzig, Exlibris E. L.von Danckclmann, 1745; Wappen auf Postamentim Bibliotheksaal.

Johanna Dorothea Philiftßin, geb. Sysang, Leipzig.

Karl Gottfried Nestler , Inspektor des Kupferstich-kabinetts, Dresden; »liberalium artium eultor«, wieer sich nannte.

Die Brüderjohann Friedrich und Johann David Schienen,Berlin, arbeiteten gemeinsam und signierten meistnur »Schleuen«; sie stachen das mit »Gleimii et ami-corum« bezeichnete Innen-Exlibris des deutschenDichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim *), Erms-leben, Berlin und Halberstadt, Ende 1 S.Jahrhunderts.

*) Abgebildet: v. Heinemann, Wolfenbtlttler Exlibris-Sammlung,Tafel 149.