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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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284
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2cS4 Allgemeines.

Johann Heinrich Wicker, Frankfurt a, M., von ihmExlibris Heinrich Wilhelm Lehnemann, Dr. jur.,Frankfurt a. M., Zimmer mit Büchergestellen, durchInschriften bezeichnete Lieblingsbücher und Porträt-sammlungen; c. 1730; sowie das eine Exlibris Jo-hann Bernhard Nack, Kaufmann, Frankfurt a. M.,nach 1759; Nack besass 2 andere von de St. Hilaire,1759 unschön gestochen nach der Zeichnung vonDr. Osterlaender, die augenscheinlich dem Nack -begreiflicherweise — nicht mehr gefielen, weshalb erdas gleiche Motiv - - Kaufmann vor Minerva, Mer-kur, Meer, Hafenstadt — von Wicker neu und feinerstechen Hess. Sparsamkeitshalber sind diese Wicker-schen, leichtkolorierten Stiche auf der Papierrück-seitc St. Hilairescher Stiche abgedruckt, ein gewissseltener Fall!

Peter Fehr, Frankfurt a. M., stach zweierlei Exlibrisfür Johann Michael von Loen, preussischen Geheim-rat, Regierungspräsident, Jurist, Bibliophile undSchriftsteller, Grossoheim Goethes, Frankfurt a. M.,deren eines, von 1725, S. 283 abgebildet; hier ist derInhalt der von Locnschcn Bibliothek dargestellt: Inder Mitte die theologischen, juristischen, historischenund philosophischen Werke, links ein Schrank mitder Kupferstichsammlung (bibliotheca calcographica)und rechts ein solcher mit einem Manuskripten-archiv; die Thätigkeit der 3 Figuren ist durch dieUnterschriften colligendum, Sammeln, eligendum,Auswahl, multiplicandum, Vermehrung der Biblio-thek und des Wissens, erklärt. Das zweite Loen-sche Exlibris ist seinem dritten von G. D. I leumann,Nürnberg,(S. 282) mit der Saal- und Gartenansicht nach-