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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
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286
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2<S6 Allgemeines.

Johann Ernst Gericke, Berlin, stach das ziemlich grossePorträt- und Innenansichts-Exlibris Johann Karl Wil-helm Moehsen, Leibarzt, Numismatiker, Berlin,1757*); links deutet eine Anzahl in Flammen auf-gehender Bücherreihen an, dass — nach dem an-gegebenen Datum: 1. September 1753 — die ersteBibliothek verbrannte; die Neueinrichtung der zweitenschuf Moehsen nach der Jahreszahl über der Thüre:1756; er besass von Gericke auch ein zweites Ex-libris, von 1756, Rokokotafel mit Putten**).

Christian Benjamin Glassbach, Magdeburg, von demdas eine historische Exlibris Johann Georg HeinrichOelrichs, Rektor der Rats- und Friedrichsschule zuKüstrin, dann Prorektor am Friedrichswerder Gym-nasium zu Berlin, gestochen wurde, das oben dieBeschiessung Küstrins durch die Russen 1758 unddie Zerstörung der Bibliothek durch eine Bombe,und unten die Wiederaufrichtung der Bibliothek inBerlin 1759 zeigt; wahrscheinlich ist das eben ge-nannte Exlibris Moehsens von J. E. Gericke in derIdee für dieses I Matt Oelrichs vorbildlich gewesen***).

J. J. Mucllcr, Hannover.

Ferner rühren noch Exlibris mit Bibliothekansichtenher von : G. Ilanpl (anonym), Johann Gottlob Bruch-holz (Exlibris Gottlob), Andreas Hocker (G. C. Oe,mit dem studierenden Besitzer, Münzkästchen undeinem grossen Bilde Christi am Kreuz, 1741),Strganowsky, wohl ein Pole oder Böhme (QuirinJosef Chylik) und von Ausländern:

*) Abgebildet: von Heinemann, Tafel 139.**) Abgebildet: E, L. Z. V. S. 52.***) Abgebildet: W.irneckes Exlibris-Iiucli, Tafel XIX.