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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
103
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IS- und 16. Jahrhundert. 103

tusien In Buchshaim ppe (prope) Memingenpüeniens (proveniens) a cfre (confratre) nro dno(nostro domino) hilprando Brandenbg de BibracoDonato sacerdote ctinens (continens) ut s (supra)Oret (oretur) p (pro) eo et p qbs (pro quibus)Desideravit.«

Zu b: Das Exlibris des Wilhelm von Zell und seinerEhefrau zeigt deren 2 sich zugeneigte Vollwappen(2 Schilde, Helme, Decken, Zimiere); der Holz-schnitt ist unbcmalt und einem Vorsatzblatte auf-geklebt, der fast die gleiche Inschrift von derselbenHand des Buxheimer Bibliothekars trägt, wie dasH. Brandcnburgsche. Abgebildet in WarneckesExlibris-Buch, S. 9.

Zu c: Das Igler-Knabcnsbcrg -Exlibris zeigt auf blu-migem Rasen einen Igel mit Blume im Maul, darüberein Band mit der Inschrift: »Hanns Igler das dichein Igel küs«; braunfarbiger Holzschnitt; hand-schriftliche Zusätze besagen: »Iste libellus attinetJohannem Knabensperg, alias Igler, das dich ainIgel küss«; ferner: »Johannes Knabensperg aliasIgler cappelanus illorum schonstett Das dich ainIgel küss« und »Igler Cappelanus illorum schon-stett. Das dich ain Igel küss«. Dieser letztereZusatz, der dreimal wiederkehrt, ist ein Scherz-und Wortspiel, zugleich ein »Symbolum«, das anden Beinamen Igler anknüpft.

Zwei Exemplare dieses alten, aber wenig schönenund kunstarmen Blattes wurden 1896 nach Eng-land verkauft; 2 andere, gleiche befinden sich imkgl. Kupferstichkabinett zu München; Holzschnitte,Keiberdrucke, leicht übermalt. Abgebildet u. a. in