Druckschrift 
Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
87
Einzelbild herunterladen
 

Verschiedenheiten, Varietäten.

87

Namen, beim zweiten mit dem Wappen ausgefüllt ist,und bei letzterem der Name im äusseren Oval steht.Die Exlibris P. J. Schamo, Christian Gottlieb Joechcr,Universitäts-Bibliotliekar, Leipzig, und Johann ChristofGottsched, Gelehrter, Schriftsteller, Dichter, Leipzig, dreiStiche, c. 1760, weisen zwar 3 verschiedene Manieren,aber ein Motiv auf: Bücherschränke zweimal über Eck,sitzende Minerva mit Lanze, Wappen. Gleiche Schriften-

M N

Exllbrll I). Chr. AugUll Stolzer (circa 1800).

behälter, Tintenzeuge und Tafeln haben die Exlibris D.Chr. Aug. Statiner u. C. Jos. von Hopffgarten, Stiche,

c. 1H00.

Ebenfalls ein und dieselbe Kupferplatte, benützten zuihren Exlibris zuerst Friedrich Karl von Moser, Darmstadtund Ludwigsburg, und dann seine Freundin Susanna Ka-tharina von Klettenberg, Frankfurt a. M., Goethes »SchöneSeele«, der es der erstere zur Benützung überlassenhatte (Abbildung vgl. VIII. Kap. c); Zeichnung von J. A.B. Nothnagel, Kupferstich von H. Cöntgen, Mainz, circa