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Knaben. Diese. Darstellung nmss den Bestellern oderStechern besonders zugesagt haben. Das Ettling-Fried-rich'sche ist von diesen 5 Exlibris die beste Ausführungund daher hier (S. 85) abgebildet.
Eine andere Gruppe, alte Männer (Lehrer), jungeBäumchen (Schüler) pflanzend und giessend, 1772, vonDaniel Chodowiecki, Berlin, fiir's Exlibris Act französischenSeminars zu Berlin (Besprechung siehe unter VIII. Kap. c.)gestochen, wurde einige Jahre nachher von dem ihmbefreundeten Johann Rudolf Schellenberg für die Stadt-bibliothek Wintert/zur zweimal kopiert, zwar nicht Liniefür Linie, jedoch mit dem gleichen Motiv. - Alte Männer,junge Bäumchen pflanzend und begiessend*).
Fast gleich, ausgenommen Wappen und Inschrift,sind die Exlibris mit Innenansichten: Fr. 1). I faeberlinaus Ulm, Staatsrechtslehrer in Hclmstaedt, Stich vonc. 1750, und Amadcus Lnlin, Professor, Genf, Stich vonB. Picart, 1722; ebenso J. M. von Loe'n, Geheimrat undSchriftsteller, Frankfurt a. M., I. Grösse, Stich von P.Fehr, 1725, und C. S. Jordan, Geheimrat, Berlin, Stichwohl auch von P. Fehr, aus gleicher Zeit, bei welchbeiden nicht nur die ganze Anordnung, sondern auchder Sinnspruch »Deus nobis, haec otia fecit« überein-stimmen. Bei den Exlibris der beiden Freunde JohannLorenz JUessig, Professor und Theolog, Sirassburg i. E.,und Friedrich Rudolf (von) Salzmann, Straaaburg i. E.,beide Stiche von Ferdinand Wachsmuth, Paris, c. 1775,ist augenscheinlich ein und dieselbe Kupferplatte fürbeide Personen benützt worden, mit dem einzigen Unter-schiede, dass beim ersteren das untere Oval mit dem
*) Abgebildet E. L. Z. II. I, S. 14, IV. S. 17, VIII. S. 37, 38.