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Deutsche und oesterreichische Bibliothekszeichen, Exlibris : ein Handbuch für Sammler, Bücher- und Kunstfreunde
Entstehung
Seite
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Inschriften auf Exlibris,

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N. Einer sonderbaren Art von Exlibris-Inschriftensei noch gedacht, der durcheinandergeworfenen Buch-staben, die Ende des [8. und Anfang des 19- Jahr-hunderts vorübergehend Mode war. Man sieht grosseBuchstaben teils innerhalb anderer Darstellung, teilsallein, scheinbar zufällig durch-, über- und nebeneinandergeworfen; da man das Wort, den Hauptnamen, den sieergaben, nur mit einiger Mühe herausbekommt, so wohntdieser eigentümlichen Sitte kein praktischer Nutzen,sondern mehr die Idee einer Spielerei, eines Scherzes inne.Die Buchstaben des Seite 63 abgebildeten Wappenblatts,gezeichnet von Johann Jakob Schübler, gestochen vonMartin Tyroff, ergeben den mit dem Wappen überein-stimmenden Namen Birkner, Adam, Licentiat der Rechte,Nürnberg, c. 1740; ein gleichartiges Blatt ist das Ex-libris Reusch, Nürnberg, anonymer Kupferstich, c. 1757,den man auch Martin Tyroff als Stecher zuteilen möchte(S. 64); hier ist »Reusen« leicht lesbar. Andere der-artige Exlibris sind die von Keiner, Kupferstich, circa17S0, und Fröhlich, Steindruck, c. 1S40.