Grössen der Exlibris, ßy
A. Die der Höhe (Länge) nach grössten Exlibris sind:
a. Alte freihändig gezeichnete, handbemalte:
Benedikt Klinkervogel, Wappen, Inschriften, 1581 ; 245 mm breit,
380 mm hoch.Heinrich II, — Td'bing, Lüneburg, Wappen, c. 1498 (vgl, später
VI. Kap. Anfang). 278:344 mm.Georg Gwandschneider, Nürnberg, Wappen, Inschriften, 1585:
182:343 nun.
b. Alte mechanisch hergestellte:
Ferdinand Barth von Harmating, München, Kupferstich, Wappenzwischen Schriftbändern, c. 1690; 316:423 mm (wird auchals Exlibris bestritten).
Sebald Miltner von Zweyraden, von P. W., Kupferstich, Wappenin Hlällerkranz, c. 1560; 260:373 mm.
Pßnzing'GrÜndlach, Nürnberg, von A. Khol, Kupferstich, Wappenin architektonischein Aufbau, c. 1650; 247:356 mm.
Max Ludwig Rcichsgraf lUriiier (Breuner), wirklicher GeheimerRat, Kämmerer, Generalfeldniarschall, Generalkriegskommissär,Wien und Mailand, von Josef Petrarca, Mailand, Kupferstich,Wappen in Trophäenunirahnumg, c. 1700; 240:352 mm. Esist nachgewiesen, dass, wenn sich bei manchem Buche diesesExlibris zu gross erwies, man einfach den äusseren Trophäen-rand wegschnitt und das Wappen innerhalb des innerenRahmens als so verkleinertes Exlibris einklebte*).
Christof Kress von Kressenstein, Nürnberg, nicht von Dürer, aberaus seiner Schule ; Holzschnitt, Vollwappen ohne Namen ; nach1530; 270:332 mm, (Abgebildet S. 68.)
Graf von Hanaii-I.iclitciibcrg, handbemalter Holzschnitt, Wappen,c. 1570 ; 258 : 30S 111111.
c. Ans der Neuzeit:
Theodor Hennig, Berlin, von diesem; rflanzenornamentik, Stein-druck, 1895; 217 : 325 111111.
Franz Freiherr von I .ipperlieide, Kerlin, von Karl Rickelt, Holz-schnitt, Wappen mit Ritter als Schildhalter, zwischen zwei In-schriften, 1894; 189:295 mm.
*) E. L. Z. V. S. 38,