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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
Entstehung
Seite
263
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Man

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seinen Hunger stille»/ uud sich ge-gen die' Kälte schützen kann,darbt im Elende.

Mank. Unter. Zwischen,ji. Was mit andern Dingen zu-samm,n ist. V. Mank ist bloßNiedcrsächfisch und mit Men-gen verwandt. Mank gewissenDingen ist das, was in dem In-begriffe derselben befindlich ist.Statt dessen sagt man jetzt Un-ter. Diews Wort ist zwar vomlateinischen mier gebildet/ hataber auch dw Bedeutung von lud.Dadurch wird sein Unterschiedvon zwischen, welches vonzwei) herkömmt, bestimmt.Nämlich unter andern Dingenist etwas, wenn diese ander» soviele sind, daß es nur schwer er-kannt und unterschieden werdenkann; so wie das, was unter(lud) einem andern Dinge ist,nicht wahrgenommen werden kann.Hingegen zwische n heißt eigent-lich: in der Mitte von zweyen.

Es wird alsdann zwar auch vonniehrern gebraucht, aber nur,wenn cs nickt so v ele sind, daßdas, was dazwischen ist, er«kaimt UN - herausgcfuttdcn werdenkann. Er-ckat sin unter denHaufen verloren, ich kann ihnnicht finden. Dagegen kann mannicht sagen: Halbeistadt liegt u n-^cr, sondern nur zwischenMagdeburg uud Brauuschwcig.

Mann Mannsbild. M a n 11 s-person. ü- Ein Mensch, dernicht zu dem weiblichen Geschleck-te gehört. V. Mannsbildheißt ohne Unterschied ein jeder,der nur die Theile der männli-chen Gestalt an seinem Körperhat; i»dem Bild ursprünglich

Gestalt bedeutet. Mannsper-so« '» heißen nur die erwachse-nen Mannsbilder und zwar in ei-nem anständiger» Sinne- Denndieses Wort bezeichnet fie als ver-nünftige, moralische Wesen. l.S.Leute re.) Mann bezeichnetzwar überhaupt jedes erwachseneMannsbild. In einem besondernSinne aber deutet eS zugleich aufdie physischen und moralischenVorzüge des männlichen Ge-schlechts. Man sagt von dem,der Mnth und Entschlossenheit ge-zeigt bat, er habe wie ein Manngehandelt.

lauHaft. Männlich, ii.Mas so beschaffen ist, wie es ei-nem Mgane zukommt. V>Männlich bezeichnet diesenB grlss allgemein, und steht al-so dem entgegen, was den Wei-ber» und Kindern eigen ist. Euremännliche Stimme lst eine sol-che, als erwachsene Mannspersonenzu haben pflegen; und stehet derWeiber - und Kinderstimmd ent-gegen. Mannhaft bingege»deutet nur auf die eigenthümli-chen, moralischen Vorzüge des-Mannes. Da die Weiber vielesmit den Männern gemein habenkönne»; so kann auch ihr Betra-gen oft männlich seyn. Aberein mannhaftes Betragen istihrem Cbaracter zuwircr. Denndas würde ein muthiges, angrei-fendes seyn. -

Mannichfnlrig. Verschie-den ü. Was nicht einerlei, lst.V. r) Verschieden wird schonvon zwei, Dingen ? Mannich-faltig nur von mehrcrn gesagt.Den» Manch deutet auf «megrößere Vielheit- (S. Manche ,c.)

r) Man,