Fuß izr Gab
Körpers, woraus man erkennenkann, daß er gegenwärtig gewesensey. V. Fuß stapfen sind Ein-drücke, welche die Fuße einesTbiereS zurückgelasseu haben.Spuren können auch zurnckge-lasiene Wirkungen anderer Körpersey», wie die Spnr, die dieKader eines Wagens zurücklaffen,und brauchen nicht gerade in ge-machten Eindrücken zu bestehe»
(wie z. B. die Spur eines Wildes,die der Hund vermittelst des Ge-ruchs verfolgt).— Daher ist auch indem uneigeullichen GebraucheFußstapsen eingeschränkter alsSpur. Das erstere bezieht sichnur auf Personen, das andereauch auf andere Dinge. Manfolgt den Fußstapfe» seinesLehrers und kömmt einer neue»Wahrheit auf die Spur.
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G.
aben. Naturgabeu. Ta-len re. ü. Vollkommenheitendes Menschen. V. Gaben »ndRatlirgaben sind solche Voll-kommenheiten, die der Mensch sichnicht erst erworben hat, die ihmgegeben sind. (S. Anlagen rc^)Talente könne» auch erworbeneVollkommenheiten scyn. Wer sichdas Talent erwerben will, dasKlavier schön zu spielen, dem müs-sen die Anlagen dazu als Natur-gaben angeboren seyn. A»si> r-dem wird Talent eigentlich nurvon Vollkommenheiten des Er-kenntnißvermbgens gebraucht, »ndwenn es pon andern gesagt wird,geschieht dies doch in Hinsicht aufdas, was das Erkenntnißvermögcndabey thut. Angeborne Gesund-heit ist eine Natur gäbe aberkein Talent, und wenn manz. B. jemandem cur Talent,schön zu tanzen, beylcgt; so siehtman auf das, was der Geschmack
u. s. f. dabey tbnt. — Gabeund Naturgabe unterscheidensich dadurch, daß das letztere zu-gleich angicbt, von wem die Voll-kommenheit gegeben sey; das er-stere aber nicht. Daher wurde die-ses sonst hauptsächlich gebraucht,um solche Vollkommenheiten an-zuzeigen, von denen man sichdachte, daß sie dem Menschen aufeine übcrnatürl che Art mitgrtheiltseye», als z. B. die Gabe derder Weissagung.
Gabe. Geschenk, st. Das, wasich einem ländern unentgeltlich alssein Eigenthum überlasse. V-So-fern beyde Wörter unterschiedenwerde», besteht ihrUntcrschied,nachdem jetzigen Sprachgebrauchs,bloß darin, Laß Geschenk i»jedem Falle gcbrauchr werden kann»Gabe aber nur von dem gesagtwird, was der Höhere und Rei-chere dem Niswiae» und Bedürf-tigen girbt. Dem Bettler reichen
wir