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r) Mannichfaltig deutet an»daß die Dinge durch ihre innereBeschaffenheit und Große vo» ein«ander unterschieden seyn. Ver-schieden eutbält diesen Begriffnicht. Denn Faltig gehet aufinnere Verschiedenheit (.S- Fach.Faltig) Wer «ine Rose und eineNelke in seinem Garten hat, derhat zwar zwey verschiedene,ober nicht mannichfaltigeBlumen Denn es sind zu weni-ge. W-r hingegen eine großeMenge Nelken von einerley Ge-stalt und Farbe hat, der Katzwar »wie verschiedene, aberauch nicht mannichfaltigeB umen. Denn sie sind nicht in-nerlich verleb eben-
Manufaktur. Fabrik, ü.Eine Anstalt, worin Naturer-zeugmffe zu Werken einer gewis-sen Kunst in größerer M »ge ver-arbeitet werden. V- Fabrikheißt eine jede solche Anstalt ohneAusnahme Eine Manufak-tur ist ine solche Fabrik, woman sich nicht der Zange und desHammers, soud-rn unmittelbarder Hände b dient, dem zu ver-arbeitend.-» Stoffe seine Form zugcb n. Tine Strumpssabrikist auch nie Strümps m a n n >facmir. Hingegeneine Drath-fabrik kann nickt eine Drath-m ' u 11 s a c t u r genannt werden.
Mark. Grenze >i. Das, woeine Große anfhört. V. i)Mark wird nur von ausgedehn-ten, Gr nze auch von unaus-gedehnten D-ngc» gesagt- Dieg'ößte menschliche Klugheit Katihr? Grenzen , aber keineMarken. 2) Grenze ge-braucht man von den größten so-
wohl als von den kleinsten ausge-dehnten Dingen- Europa har wgut seine Grenzen, als einkleiner Garten. Marken wer,den nur kleinern Streck n beuge-legt, deren Grenze» durch ausge-richtete Steine, oder andre Zei« >chen angedeutet zu werden pfle-gen. Denn Mark hieß ur-sprünglich ein Zeichen, wie auchnoch in Spielmarken. Sosagt man Feldmarken. Alleindurch die gewöhnliche Metonymiedes Enthaltuen für das Enthal-tende versteht man darunter auchdie Felder selbst, die durch dieseMarken begrenzt oder ei»ge«schloffen sind.
Mark. Hirn. Gehirn, ü.
Dir weiche Substanz innerhalbder harten Theile eines Körpers.
V. Hirn und Gehirn büßtdiese Substanz nur bey Tbicren jund zwar nur in dem Kopse. °Mark heißt sie auch i» de» iPflanzen und in den Beinknochcnder Tkiere. — Da in dem Ge-hirn die Werkzeuge des D nkenS ^»lid Empfindens, die Nerven, ksich »cremigen; so denkt man sichdasselbe als den Sch der Seele. ^Em hirnloser Mensch ist da« lher ein solcher, der keinen Ver-stand hat. Ein markloserMensch heißt dagegen ein schwa-cher; weil man annimmt, daß ,die Knocken von dem Mark ih- ire Stärke bekommen. — Ge- IHirn bedeutet übrigens die näm- ,liche Substanz, die durch Hirn ^angezcigt wird, mir mit dem Un-terschiede , daß es dieselbe als ei- ine Masse bezeichnet, weil dieVorchlbs Ge auf ein Aggregathinweiset.
Masse-