A.
Äas. Luder, u. Das FleischtoLter lbierischcr Körper. V.Das erste Wart, welches vonEssen herkdmmt, und ursprüng-lich alles eßbare Fleisch bedeutete,ist edler, und wird auch von demmenschlichen Körper gebraucht;Las andere aber nur von demKörper anderer Lkiere.
Abändern. Verändern. Um-ändern. Ändern, ü. Et-was anders machen. V. Än-dern bezeichnet diesen Begriff imAllgemeine», Verändern beißteine Sache im Ganzen betrachtetändern, und Ab ändern einoder einige dazu gehörige Stückeändern. Denn Ver dient zurVerstärkung des Hauptworts undAb bezeichnet em Wegnchmen(einzelner Stücke) von der Sache.Bei dem Umändern steht manzugleich auf das Entstehen eiüesneuen Dinges. Ich hake meineSchlaskammer in eine Wohnstubeu mg ea » dert, und dadurch eineWohnung a b ge ä ndert, die ichüberdies bald verändern wer-de , weil ich in ein anderes Hausziehen will.
Ab danken. Ein Amrnie-verlegen. ü. Erklären,
daß man ein Amt nickt mehr be-kleiden wolle. V- Der letztereAusdruck wird besonders von un-abhängigen Personen gebraucht;und ehrcnthalber von solchen ab-hängigen , die in höher» Ämternstehen.
Abdanken. Abseycn. Ent-lasse n. ti. Jemandem einAmt' nehmen. V. Ab setzen'bat den Nebenbegriff, daß ich denVerlust meines AmteS verschuldethabe, und dadurch leide oder her-abgesetzt werde. Abgedanktund Entlassen kann ich wer-den mit aller Ehre; , das letzte,wenn ich das Aufhbrcn meinetAmtes selbst verlange oder wün-sche (und also gleichsam losgL-laffen werde), das erste auch dann,wenn ich Lies nicht verlange oderwünsche.
Addanken. Verabschieden.Abschied gebe», ü. DasErlaffen eines Dunstes. V Diebeiden letzte» Ausdrücke bezeichnendiesen Begriff am allgemeinsten,der erste bezieht sich insbesondereauf öffentliche Ämter oder Dien-ste. Ein Staatsbeamter wirdabgedankt, ein Peivatbcdien-ter nur verabschiedet.
A Abend-