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Iahrszeit abhangt, und alsodauernder ist; Wetter, soferner kürzer vorüber geht, indem eraus zufälligen Umstände» ent-springt , die unter einerlei) Him-melsstrich und zu einerlei) Jah-reszeit oft zu wechseln vfiegcn.Im Sommer ist die Witte-rung wärmer als im Herbst.Es giebt aber Herbsttage, wo dasWetter eben so warm, oder»och wärmer ist, als an manchenSommertagen.
widerfahren- Begegnen,ü. Bevdes sagen wir -von dem,was für uns wirklich wird. V.Widerfahre n wird sowohl vondem Guten, als auch von demBosen, Begegnen nur vondem Bösen gebraucht. ES wi-derfahrt und begegnet unsein Unglück, wenn cs für uns wirk-lich wird. En Glück aber begeg-net uns nicht; cs widerfahrtuns nur bisweilen.
wirrer». Riechen, ü. DurchLi- Geruchswerkzeuge empfinden.
- V-Riechen bezeichnet bloß diese»Begriff. Wittern hat nochden Nebenbxgriff, daß man ver-mittelst der Geruchsempfindungeinen Gegenstand entdecke, oderüberhaupt der Gegenwart desselbensich bewußt werde. Die Hundewittern das Wild, indem sic et-was rieche», wodurch sie dieGegenwart desselben erkenne».
Wirkern. Spüren. Merken,ü. Line Sache aus gewissen Zei-chen erkennen. V- Diese Aus-drücke unterscheiden sich durch dieverschiedenen Grade der Klarheit,womit die Sache erkannt wird.Merken deutet auf de» höher»Grad, Spüren auf einen ge-
ringer»! und Wittern auf dengeringste». D-un Wittern be-deutet eigentlich ein Erkenne»durch den Geruch (S. d. vor.Art.)- Die Empfindungen desGeruchs aber gehör n zu den un-deutlichsten. — Dar Spüre»kann zwar auch ei» Erkenne» durchgauz undeutliche Empfindungen,z-B. durch Geruchrempfinduugcaseyn (s. Fußtapfcu rc.), wie beyden Spürhunden; es kann aberauch eia deutlicheres Erkenne»seyu, da Spuren auch deut-liche Merkmale scyn könne» (S.Fiißtapfen.).
witzig. Sinnreich. Sinn-voll. ü. Prädicate, die denGeisteswerken zukommco, sofernsich darin eiu höherer Grad vonGeisteskraft vff-ubart. V- Wi-tzig ist das, wozu ein höhererGrad von Witz gehört; Sinn-reich das, worin sich eil» grö-ßerer Scharfsinn zeigt, undSiouvoll das, was einen tie-fen Sinn hat, L. i. was eine»wichtigen, fruchtbaren, vielum«fastenden, intreffanteu Gedanke»darstellt. Es kann aber ei» undebendaffelbe zugleich witzig»sinnreich und sinnvoll sev».
wohlredenheir. Beredt-samkrir. u- Die Kunst, schöneReden hervorzubriugen. D-W o h l<reden heit bezeichnet einen ge-ringer!! Grad dieser Kunst; Be-redsamkeit den höher», dersich insonderheit in der Geschick-lichkeit zeigt, durch Erhabenheit,Größe und Stärke de» Gedanke«,der Bilder und Ausdrücke das Ge«müth zur Bew-indcrui-g hinzil-reißen, oder mit großer Kraftauf das Gefühl zu wirken-
Worte