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Weh zzz
ten.— In Erwarten stichtder Nebenbegriff von dem Vor-hersehen deS Erwarteten hervor.(S. Hoffnung. Erwartung).
Weh. Leid, ü- Veydes ist et-was, das uns von dem zugcfügtwird, was uuangenebme Empfin-dung erregt. V. Weh ist einstärkerer Ausdruck als Leid. Danun die gegenwärtigen übel, dieuns selbst treffen/ am stärkstenempfunden werden; so wird auchhauptsächlich von ihnen gesagt/daß sie uns Weh thun. Ver-gangne übel / oder solche die bloßAndre treffen/ thun uns Leid.Eine Verletzung meines Körperslhut mir Webi ein Fehler/ denich ehmals begangen habe/ oderei» Unglück meiner Mitbürger/thut mir Leid. ^
weisen. Zeigen. S. Erzei-gen. Erweisen.
weis machen. Aufbtnden.ü- Absichtlich bewirken/ daß je-mand etwas Falsches für wahr hält.
. V. Das Weis machen kannauch in wohlwollender Absicht ge-schehen; 'das Aufbinden abernicht. Manche Leute suchen ihreKinder vor der Gefahr/ durchUnvorsichtigkeit ins Wasser zufallen / dadurch zu bewahren/daß sie ihnen allerley weismarchen von boshaften Wese» dieim Wasser fitzen / und die Kinderhincinziehe». Das Aufbinde»geschieht gewöhnlich in der (nichtwohlwollenden) Absicht/ sich überdie Leichtgläubigkeit des Getäusch-ten lustig zu machen.
Welle, woge. Brandung.U- Ein sich erhebender Thcil einerin Bewegung gesetzten flüssigenMasse. V. Welle (von Wal-
len) heißt ein solcher in jedemFalle. Woge bedeutet/ wegenseiner Verwandtschaft mit Wie-gen und Wucht nur eine be-trächtlich große Welle. LineBrandung ist eine Mengeschaumender/ brausender Wo-g e n. Das Wort kommt wahr-scheinlich von Brennen her/weil die Menge des bewegte»Schaumes und Wasserstaubcs inder Ferne wie ein Brand zuglänzen scheint.
Werth. Preis. Gehalr. st.Der Grad her Nützlichkeit einerSache/ sie mag nun nützlich seyazum Vergnügen oder zu einemandern Gute. V- Werth be-zeichnet diesen Begriff allgemein.Der Preis einer Sache ist ihrbestimmter Werth. Denn zu-nächst bezeichnet Preis ei» rgui-valent/ das für cen Werth ei-ner Sache gegeben wird; weswe-gen diese» Wort auch mit Lohnund Belohnung (s. diesen Art.)sinnverwandt ist. Durch dass.quivaleut aber wird der Werthbestimmt. Man sagt: dies Haushat einen großen Werth, undist zu einem P.reise von rocx»Rihlr. verkauft. — Gehaltnennt man den innern (d. j. aufihren innern Vollkommenheitenberuhenden) Weith der edler»Metalle und der daraus geschla-genen Münzen- Je mehr oderje weniger Kupfer in einer Gold-münze jugesitzt ist / desto geringeroder desto größer ist ihr Gehalt.
werter. Witterung ü. Derveränderliche Zustand der Atmos-phäre. V. Witterung heißtdieser Zustand/ sofern er vondem Himmelsstliche oder von derA Jahrs-