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Handbuch der deutschen Synonymik : bearbeitet nach dem größeren Werke des Herrn Professor Johann August Eberhard
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berbeit durch unser Denken undWollen, vereinigt wird DieHandlungen eines Menschen Han»g. n zusammen mit seiner Er»kenntniß, weil sie Folgen davonsind Ehegatten leben in Der»bin düng; denn sie sind durchetwas Drittes, durch einen Ver-trag, vereinigt. Weil einKnoten eine festere Vereinigungbewirkt, so hat Verknüpfungde» Ncbenbegriff einer genauer»,fester«? Verbindung.

Verdammen. Verurkheilen.

Ü Für bbte erklären. V. Manverurtbeilt nur Personen undverdammt auch Sachen. Mankann schlechte Bäume zun? Feuerverdammen, aber inan ver»urtheilt sie nicht. Ausserdemgehört zum Verurtbeiien einförmlicher R chtersprucb , zumVerdammen aber nicht. Wennein Verbrecher vor Gericht ver»urtheilt wird, so verdammt erselbst bisweilen diejenigen, dieihn verführt haben.

Verdenken. Verargen, ii.Urtheilen, dass ein Anderer, vondem man übrigens keine schlechteMennung hat, nicht recht handele.

W. Verdenken heißt dies, wennman urtheilt, daß der Anderedurch seine Handlung nur sichselbst schade, oder doch, wenn erAnder» schadet, nur gegen dieKlugheit fehle; Verargen,wenn man urtheilt, daß er Andernschade, und zwar gegen die Ge-setze der Gerechtigkeit und Sitt-lichkeit. Wir verdenke» csjemandem, wenn er einen unnö-thigen Aufwand macht, der ihnin Sorgen sitzt, und verargenes ihm, wenn er deshalb Andern

ihren wohlerworbenen Verdienstverkürzt.

Verdienen, würdig seyn.Werth se^n. u- Diele Aus-drücke gebraucht man von einemDinge, um anzuzeigen, daß eingewisses Gut oder üöel ihm ange«messen sen. V. Werth scynwird von P rsoneu und Sackenohne U .t«>fchied, Verdienenund Würdig scyn eigentlichnur von Personen und ihrenfreuen Handlungen gesagt. EinHaus, das oieie tausend Tbawrwerth ist, ist doch kein ver»dientcs oder w ü rdigcS'Haus. Wenn aber nur von Per-sonen die Rede ist, so drucktWerth fevu bloß aus: daßei» gewisses G n t oder übel derPerson angemessen fr«) (wie derPreis, wofür man eine Sachekauft, ihrer Nützlichkeit). Hui-geaeu Verdienen enthält denBegriff eines (vollkommnen obernnvollkommnen) Reckt-, was diePerson hat, das Gut zu fordern,oder was Andere haben, dar übclihr zuzufügcn- Er ist einer Be-lohnung werth, heißt: er ist sogut, daß cs dicker Güte angemes-sen ist, ihm eine Belohnung zugeben. Er hat eine Belohnungverdient, will sagen: er hatsichlet» Reckt darauf erworben.Won bcyten Ausdrücken unter-scheidet sich Würdig seyn da-durch, daß es nur von demjenigengesagt wird, der etwas Gutesverdient, oder dessen werthist. Man kanu sagen: er istwerth, und: er verdient, ^verachtet zu werden; aber nicht! jer ist würdig, daß er verachtetwerde. Iusonderhctt wirddem