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macht. Der Gauklerhat auch mit große» und wichti-ge» Dingen zu tön,,, versprichtwunderbare Wirkungen und willuns glauben machen, daß ibmhöhere Kräfte in der Körper - undGeister vclt zu Gebote sieben. —Der Taschenspieler kannauch dem Wohldenkcnden undEinsichtsvolle» durch seine Gerschicklichkrit Vergnügen machen,dem der Gaukler verhaßt undlächerlich ist.
Tauchen. Tunken, si. Einenfesten Körper in einen flüssigenbringen. D. Tauche», wovonTaufen nur eine andere Formist, wird nicht bloß gesagt, wennman kleine, sondern auch wennman große Körper, und zwar der-gestalt in flüssige bringt, daß siegänzlich bis unter die Oberflächederselben eindriuqen. Der Tau-cher ist ganz unter Was-ser. — Tunken wird nurgebraucht, wenn man kleinereKörper in eine Flüssigkeit bringt,und zwar auch dann, wenn siedieselbe nur berühre», oder dochnicht ganz bis nntcr die Oberflächederselben oindringen. Go tunktman die Schreibfedcr in die Tin-te — Da also Tauchen eingrößeres, §T » n ke» ein kleineresBild erregtz so ist deshalb das er-stcre edler und das letztere gemei-u r. — Ursprünglich bedeutetT u n ken bloß: einen Körper r-oaoben herab an einen ande n brin«g. »/wenn dieser auch nicht siüsfg ist.Den» cs kömmt her von dem nieder-sächsischen Ducken, niedrig machen.So tunkt man Fleisch in Salz.
Taugen. Nutze». Grieseln,ü. Die erforderliche Vollkommen-
heit haben. V. Man kann voneincrley Sache sagen: daß sie gutsey, daß sie wozu tauge undwozu nutz: Das erste drucktbloß aus: baß sie die erforderlicheVollkommenheit habe, das andere:daß sie dadurch im Stande seyetwas zu wirren, und das dritteüberdem noch: daß das, was siewirkt, ein Gut oder ein Vortbcilsey. Ein Pkerd ist gut, soferncs gesund, stark, tbatig ». s. f.ist. Es taugt wozu, sofern eszum Reiten, Fahren u. s- s- ge-braucht werden kann. Es nutztwozu, sofern es zu etwas gebrauchtwerden kann, was Vorthcil ge-währt.
:pärig. Betriebsam, ü. Werseine Kräfte anwcndct. V. Tdä-tig beißt jeder, dessen Kräfte nichti» Ruhe sind, sondern sich durchwirkliche Handlungen äußern,wenn er auch dabey keinen bestimm-ten Zweck hat. Betriebsamist derjenige, best.» Tbatig«keit auf die Verrichtung einesbestimmte» Geschasstes, insonder-heit zur Vermehrung seines Ver-mögens, g-rich.let ist. Kmder, dieHüpfen und springen, sind th st-eig, aber nickt betriebsam.Der Landmann, der mit großerLhätigkcit sei» Feld bauet,»m so viel als möglich davon zugewinnen, ist b e t r > e b s a m.beit. Stück. Anrheil. ii.Was mit andern zusammen EinDing ausma.hk. V. EinTbeilist ein Ding, das mit andern zu-sammen em Ganzes ansmacht.Ein Stück kann auch ei» solchesDing seyn, das mit andern zu-sammen eins aewksse Art oderGattung von Dingen guSmacht.