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«rzeuzen, eigentlich bestehe».Dagegen können wir dies ange-ben, oder glauben es zu können,wenn wir die Sache tadelnoder mißbilligen. — Fernerkönnen wir auch über das bloßPhysische, das mit der Freyheitin gar keiner Verbindung stebt,Miß kalken empfinden und die-ses Mißfallen bezeigen;wir tadeln und mißbilli-gen es aber nicht. Auf einerReise kann man sein Mißfal-le n an dem rauhen, kaltezi Win-de bezeigen, man kann aber denWind und seine Wirkung nichttadeln und nicht mißbilli-gen. — Tadeln und Miß-billigen unterscheiden sich so,daß man eigentlich nur freye Hand-lungen mißbilligt, aber auchihre Wirkungen und den Han-delnden tadelt.
Tafel. Tisch- L- Eine ebene,horizontale, auf Füßen ruhendeFlache, dergleichen man gebraucht,um daran zu essen. D. EineTafel ist größer, ein Tisch klei-ner. Die erstere ist beträchtlichlänger als drert, nnd gewöhnlichein Vereck. 'Der andere kannauch rund seyn, oder sonst eineandre Form haben. — Da dieVornehmen, wegen der größ.rnGesellschaften < die sie bewirthen,Tafeln gebrauchen, und daman, aus eben dcm Grunde, Keyfeveilichcn Gelegenheiten a» Ta-feln zu speisen pfleat, so hatTake! daher den Nebenbeariffdes Feyerlicheu. Fürsten gehenzur Tafel; indeß Personen vomMittelstände su Tische gehen.Talent. Lunst. U. Die Ge-schicklichkeit, gewisse Werke hervor-
zubringen. V.'Dabeykann zwey»crley unterschieden werde»: diegedachte Geschicklichkeit selbst, unddie Regeln, die bey der Hervor-bringung jener Werke zu beobach-ten find. Talent bezeichnetbloß das erste, Kunst begreiftbeydes. Daher kann Kunst, abernicht Talent, in bloß objekti-ver Bedeutung genommen wer-den , wo es bloß eineu Inbegriffvon Regeln anzeigt. — Daherfolgt ferner: daß man eine Kunstlernen kann, ein Talent abernicht, sonder» dieses erwerbenmuß. Denn Regeln kan» mandurch Unterricht von Andern ken-nen lernen; die Geschicklichkeit«sie anszuüben muß man durcheigne Übung hervorbringeu, wennman sie nicht von Natur schonhat. Denn Talent kann auchangeboren seyn. (S. Gabe rc.)Kunst hingegen nicht, weil wirk-liche Kenntniß von Regel» nurdurch Unterricht oder eigenesNachdenken erlangt wird.Taschenspieler. Gaukler.U- Veyde sind Leute, die durchkünstliche Blendwerke zu täusche»suchen. V> r) Der Laschen-spie l e r will bloß Verwunderungerregen und die Zuschauer unter«halten; welches durch das Spie-len angedeutet wird. Der Gauk-ler hingegen will be triezen.Man soll seine Blendwerke fürWahrheit halten; und er suchtdadurch oft strafbare Absichten zuerreichen. 2) Der Taschen-spieler treibt ein Spiel aus der. Tasche d. i. mit kleinen und ge-ringfügigen Dingen; wobeyer bloß auf eine vorzüglicheKunst und Geschicklichkeit An»