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j aber man kann nickt sagen, daßj er entschädigt werde,
- Eckalk. Schelm, ü. Wer dieGeschicklichkeit hat, und Vergnü-gen daran findet, Andre'auf einefeine Art zu hintergehen, ohneihnen dadurch ein bedeuten!csübel zufügen zu wollen. V.Sckalk bezeichnet nur diesenBegriff. Ein Schelm beißtaber auch derjenige der auf ge»backte Art Zwecke zu erreichenweiß, wodurch er Andern sehrgroße übel zufügt.
Schalkhaft. Lose. Ü. Ge«schickt und geneigt Andre zumScherz zu hinkergehcn. V.Schalkhaft deutet mehr aufdie dazu erforderliche Feinheitund Gewandtheit, Lose mehrauf die Beschaffenheit des Cha»racters, die dazu gehört. (S«i Leichtfertig. Lose).
I Schall. Rnall. U- Was durchI das Gehör empfunden wird V.
Schall beißt alles Hörbare.' Ein Knall ist ein heftiger, xlötzt! lick e> tstchcnder und plötzlich auf«
! hörender S ch a I l» der auch durchj den Lallt des WorteSK na l l nach-! geahmt wird. Der Sckals desabgefeuerten Geschützes , ist einKnall.
Schalten, walten, ü. Ver-fügen , was mit einem Dinge ge-schehen soll. D« Walten^ hat urspiüaigl'ch herrschen be-deutet. Daher sagt man auchnoch: über etwas waltet;und eben daher enthält dieserAusdruck den Begriff: daß derje-nige, der über gewisse DingeDinge waltet, für das Beste> derselben sorgt. Denn dies ge»
I hört zu dem Zwecke des Herr»
schens und Rezierens. — Hin-gegen Schalten (welches ur-sprünglich Schieben hedcurete,wovon noch eiiisch alten fürcinschieben gesagt wird) führtdiesewBegriff nicht mit sich. Diel»wehr kan» man mit einer Sacheauch so schalten, doßsieschivch-ter gemacht oder gar zerstörtwird. Da nun niemand befugtsey» kau», mit Personen so zuverfahren» so wird Schalte»mir von Sache» gesagt.
Scham. Scheu ü. Eine un-angenehme Empfindung, welcheentsteht, wenn wir etwas gewahrwerde», das wir für ein übelhalten. B. Scheu nennt maudiese Empfindung, das übel magsevn, von welcher Art es w ll.Scham heißt sie, wenn cs inUilehre oder Verachtung besieht.Außerdem enthält Scheu auchnoch den Begriff des Bestrebens,das übel zu vermeide», — Nurder Mensch k.nin sich schämen.Schelle n können sich auch mi-vernünfligr Thiere. Ingleiche»scheuet man sich auch vor Sa-che» ; man schamtsich aber nurvor vcnünfligen Wese», derenUrtheil mau fürchtet.
Schande Sch i m pf. Sch m a ch.ü. Was der Ehre entgegen ist.V. Schande ist das positiveGcgentheil von Ehre, und be-deutet also die ungünstige Mcy»nung Andrer von der Vollkommen»heit eines Menschen. Schimpfbedeutet jedes Zeichen der Scha n»de; und der höchste Schimpfist also eine solche Behandlung,die ei» Zeichen tz^r völligen Ehr-losigkeit ist, wie z. B der Staup»dcsen. Ein Schimpf, der zu»gleich