Miß
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Miß
Mißklang. Mißlauk- übel-laur. sibelkl-rng. ü. EinLaut, der dem Gehöre unange-nehm ist- V. i) Mißklang undübelkkang unterscheiden sichvon Mißlaut und übel laut,tvie Klang von Laut. (S-Hall rc,) 2) Miß klang undMißlaut bedeuten einen Laut,der ;n Verbindung mit andern,übelklang und übellaul ei-nen solchen» der schon an und fürsich dem Gehöre unangenehm ist.Wenn auf dem Klaviere die Tönec und cis zusammen angegebenwerden, so entsteht ein Miß-klang. Wenn aber eine Saiteauf der Violine unrein ist, soverursacht sie einen übelklaog.
M'ßmurh. Unmukh. ü. EinGemüchszustaud, worin Unlustherrscht. D. Mißmuth istbloß der Zustand der Unlust, derentsteht, wenn uns die Dinge ineinem so unangenehmen Lichteerscheinen, daß wir nichts Gutesmehr davon erwarten, und daherkeine Lust mehr habe», unsreTätigkeit auf sic zu verwenden.Ein Vater, der viele vergeblicheVersuche gemacht hat, seine» uuge-rakhencn Sohn zu bessern, wird end-lich mißmüthig.— Der Miß-mut h wird Unmuth, wenn er sostark wird, daß er uns für alleangenehmen Empfindungen un m-pfanglich macht, und mit einerleidenschaftlichen VerabscheuungLessen, was ihn erregt, verbun-den ist. In dem Unmutheüber eine erlittene Beleidigungsind wir für alles Vergnügen unempfänglich, und unsre Leiden-schaft strebt, sich an dem Beleidi-ger zu rachen.
Mißrarhen. Mißlingen.Mißglücken. Verunglü-cken. ü. Sagt mau von j-drrHandlung, die anders ausfals der Handelnde wünscht un-beabsichtigt. V. Mißratben,Mißlingen, Mißglücken,heißt bloß: nicht gerochen,nicht gelingen, nicht glücken.(Von dem Unterschiede derStammwbrtcr s. Gelingen rc.)Eine Handlung aber verun-glückt, wenn sie bloß nichtglückt, sondern auch Hose Folgenhat, oder wenigstens der Verlustdessen, was dabcy ist aufgew, irretworden, als eine solche bö>. Fol-ge betrachtet wird. E ne Bede,,kur mißglückt, wenn sie bloßden erwartet«,1 Erfolg nicht bat.Sie verunglückt, wenn sieder Gesundheit einen unvermu-theten Sparen zufügt.
Mißvergnügen. Mißial,len Unlust. Verdruß ü.Was in der Seele ist, sofern sieetwas anichaueud alv dose vor«stellt. V. Das Mißfallen >stdiese Vorstellung sel'st, wodurchetwas anschauend als böse vvige-steilt wird. Das Gefühl, wasdieselbe eircgt, indem sie een in-ner» Sinn asficirt, ist dar Mif<vergnüge n En, stärkeresMißvergnügen ist Unlust.(S. Ergehen rc ) Verdruß stUnlust über Handlungen. Lsverdrießt uns, wenn unsjemand verächtlich behandelt.Schlechtes Gesinde macht derHerrschaft viel Verdruß.
Mißverstund- Miß ver-stäub n iß. ü. Veydc Wörterkönne» die falsche Meynung aus-drucken, die jemand von de» Ge-sinnt»!-