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si,münzen eines Andern Hot. V.Mißverstand beißt dann diesefalsche Meynung an sich selbst bc,trachtet; und Mißverständ-»ißiu Beziehung auf die da^itrerbundene Uneinigkeit- beyderPersonen. Ein Mißverstand-niß pflegt aiifzuhvrcn, wenn derMißverstand, worauf es be-ruhet, aufgehoben wird.
Mir. Durch, ü. Dwi'c Vorwör-ter kann man gebrauchen, wennman von Crwas sage» will, Laßes sich zu etwas Audcrm wie eineUrsache zur Wirkung verhalte.Man heilt eine Krankheit mitund durch Arzneye». V- Mitwnd nur vo» dem gesagt, wassich wie «ine unmittelbare; durchauch von dem, was sich wie einemittelbare Ursache verhalt. * Manzerstört einen Wall mit unddurch Kanonenkugeln. Alsdannkau» man auch sagen: ,er sei)durch Schießpulver zerstört,aber nicht mit Schießpulver; in-alcichen: durch die Kanoniere,aber nicht; mit den Kanonieren.
Mir. Sammr. st. D se Vor-wörter bezeichnen eine Überein-stimmung in d m Seyn mehrererDinge. V. Dabey aber deutetMit. auf eine Übereinstimmungdurch Inaleichseyn und San: m t,durch ähnliches Seyn. Ich habeden Apfel mit der Schale geges-sen, heißt: de» Apfel und dieSchale zugleich. Ich habe ihnsammt der Schale gegess.il, willsage»: die Schale sp gut, alsde» Apfel; bepde sind sich darinähnlich, daß ich sie bcyde gegessenhabe, wenn auch nicht grade zu-aleich.
Mitarbeiter. Dehülfe. ü-
Wer mit ander» zu einerlei) Zweckmitwirkt. V. Mitarbeiter
" heißt ein solcher in jedem Falle.Geh ulfe alsdann, wenn dieandern ohne ihn den Zwecknicht erreichen, oder, die Sachenicht zu Stande bringe» können.Dies liegt in dem B-griffe vonHelfen. (S. Helfe» re.)
Mitletdcn. Beyleid. ü.Tluiluahme an dem Leiden einesAnde ». V. Das lebmerzbaftoGefühl selbst, das man bei) denLeiden eines andern empfindet, istdas Witleive»: der Ausdruck,wodurch man ihm sein Mitleidenzu erkennen giebt, ist das Veyrleid. Man sagt daher: Mit,leiden empfinden, nud Bey»leid bezeigen. DwBevleids-bezeig »»gen können aberauch verstellt seyn.
Micmache,,. Nachmachen.Nach ahme», st, Etwas, et-wa« Anbei m ähnlich machen. D.Mitmachen heißt: etwas bloßdarum rhu» oder mache», weilder große Haufe es thut odermacht, ohne daß man grade Ge-fallen daran hat oder cs gut fin-det. So machen wir oft dieMode mit, silbst wenn wir siemißbillige». Wen» w> aber et-was nachmachcn oder nach-ahmen, so haben wir immereinzelne Muster vor uns, »n» wirmachen oder ahmen sie nach,weil wir dies für gut oder ange-nehm halten. — Nach ma-chen aber heißt: etwas thunoder machen, was völlig eben fi-tst, wie das Muster, das wir voruns habe». Nachahmen sagtbloß: etwas Ähnliches thun od.rmachen. Der Schauspieler sollS die