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Maxime. Grundsatz. si.Eine allgemeine Wahrheit» dieman als gewiß amiimmt und beyseinen Schlüffen zum Grundelegt. V Gruuds. tze heißenalle Wah! Heiken dieser Art; M a<xiwen aber nur diejenigen vonidnen, die man bc» practischenSchlüffen zum Grunde legt, wo-nach man also m sei» n frencnHandlungen sich richtet. DerSatz: zw.schen zwey Punkten gibtcs nur Li e gerade Linie, ist einGrundsatz, aber kerne M a x i'me. Wer es aber als eine ge-wisse Wahrheit avnimmt, daßmau dienstfertig ftun muffe undsich in seinen srcyeu Handln gendarnach richtet, der bat sich denSatz: man rauß dienstfertig seyn,zur Marime gemacht.
Maxime Gesetz. Regel, ü.Ein allgemeiner Satz, der eineVorschrift für treye Handlungenenthalt. V> Sofern ein solcherSatz an sich selbst beirachtetwird,Hecht er eine Regel. Sofernein freyes Wesen denselben ange-nommen und zu befolgen sich vor-gesetzt hat, ist er eine Maxime.(S- d vor. Art.) Ern Gesetzheißt eine Regel« sofern ihreBefolgung nochweudig ist. Ichgebe em.m Freunde gute Re-geln« wie er sich auf seinen Rei-sen zu verhalten habe > und wenner diese Regeln als wahr und ge-wiß amiimmt und sich vorsetzt,sie zu befolgen, so sind sie fürihn Maximen. Aber Gesetzesind sie nicht. Denn er ist nichtgezwungen, sie zu beobachten.Das Oberhaupt eines Staats abergibt Gesetze, welche die Unter-thanen befolgen muffen.
Meer. Die See. g. Das großeWasser, welches das feste Landauf der Erde umgibt. V. BrydeWörter werde» gebraucht, denganze» Occa» anzuzcigcn AberSee bezeichnet ibn von Seitender Materie, Meer von Seite»der Form. Die See ist derOe. an, sofcin er als eineWasscr-maffe betrachtet wird, woraufschon der Laut des Wortes Seehinweisct, indem er die sausen-de Bewegung einer Waffcrmassenachahmt. Das Meer ist derOcean, sofern er als der großeW rfferbehalter gedacht wird, derlang, brc t, tief und durch festesLand v rschiebentlich begrenzt ist.Daher sagt man Me er und nichtSee, wenn bloß die Form, abernicht die M-terie, nämlich dasWasser, in Betracht kömmt, alsMeerbusen, Mecrcslange;und nichtSeel'iiscn, Seelauae-Wenn hingegen auf das Waffcr,als die Materie des Oc-ans, ge-sehen wird, so wird See gesagt;z. B- See fische und nicht M c c r-fiiche; Seemacht und nichtMeermacht, denn es soll dieMacht zu Waffcr b zeichnen. Aufdiese» Unterschied scheint es sichauch zu gründen, daß Meer ei-nen Plural hat, See hingegennicht. Denn die Materie desOceaus, auf welchen See gebet,ist überall die nämliche, die Formhingegen an verschiedenen Orternverschieden.
Mehr. Viel, ü- Nebe»Wör-ter und Bey Wörter, die eineMenge anzeigen. V. M e h r istzwar der Comparativ von Viel.Allein cs wird auch absolut ge-braucht. Alsdann bedeutet cs
eine